Test Bullet6 SilverCrest 6515 / 6516 Lidl-Relaunch am 02.04.2007
Der Bullet6 SilverCrest 6515/6516 schlug bei den deutschen Lidl-Märkten ein wie eine Bombe. Innerhalb weniger Stunden war das Kontingent abverkauft. Lidl reagiert nun und bringt den Player ab dem 02.04.07 wieder in die Märkte.

Ein Bullet6 DVD-Player mit Bullet6 HDMI beim Lebensmitteldiscounter? Kann das was sein? Wir haben das Gerät ausgiebig getestet.

ACHTUNG: Der 6515/16 mit HDMI ist nur in bestimmten Regionen Deutschlands erhältlich. In manchen Regionen wird der Player 6510/11 ohne HDMI angeboten, dessen Test Sie Bullet6 hier finden können. Hier empfehlen wir verschiedene Postleitzahlen auf der Lidl-Homepage auszuprobieren, das klärt, welches Modell wo erhältlich ist.


Hardware
HDTV-Praxis-Test Bullet6 SilverCrest 6515 / 6516
 
ACHTUNG: Der 6515/16 mit Bullet6 HDMI ist nur in bestimmten Regionen Deutschlands erhältlich. In manchen Regionen wird der Player 6510/11 ohne HDMI angeboten, dessen Test Sie Bullet6 hier finden können. Hier empfehlen wir verschiedene Postleitzahlen auf der Lidl-Homepage auszuprobieren, das klärt, welches Modell wo erhältlich ist.  

HDMI von Lidl

Beim Relaunch der 6515/6516 für 55,55¤ erwartet die Lidl-Käufer ab dem 02.04.07 ein konstruktiv unverändertes Produkt, welches aber in einer neuen Charge gefertigt wurde. Nach Auskunft des Herstellers gibt es  keinerlei Änderungen der Hard- und Software. Der folgende Test hat damit unverändert Gültigkeit:

Was erwartet mich, wenn ich einen Player beim Lebensmitteldiscounter kaufe? Zuerst einmal ein, verglichen mit der Konkurrenz, sehr attraktiver Gerätepreis. Der kommt durch schlanke Kalkulation und die Tatsache zustände, das das Gerät nur eine Zeit lang abverkauft wird. Einen kostenaufwändigen Support über eine gesamte Gerätelaufzeit braucht nicht einkalkuliert zu werden. Die Modellpflege beschränkt sich in der Regel auf die folgenden zwei bis drei Monate nach dem Kauf, bei dem eventuelle Fehler durch ein Geräteupdate behoben werden. Eine Beratung darf man beim Lebensmittelhändler nicht erwarten, dafür sind die Geräte mit Zubehör reichlich gesegnet. Defekte Geräte werden normal gegen ein neues Exemplar ausgetauscht. Lidl gewährt beruhigende 3 Jahre Garantie.

SilverCrest ist ein eingetragener Markenname der Lidl-Stifung. Unter diesem Namen werden Geräte verschiedener Herkunft vertrieben. Für diesen SilverCrest-Player zeichnet die Bochumer Firma Kompernaß verantwortlich.

Der ZV888-Player kommt in einer dunklen, ziemlich unübersichtlich bedruckten Verpackung daher, die Seiten verkünden uns enggedruckt auf Deutsch die vielseitigen Fähigkeiten des Players, die Frontseiten wunderlicherweise auf Englisch. Mit dem Player werden eine sehr gute 30-seitige, deutschsprachige Anleitung im DIN A4 Format, die Fernbedienung, Batterien hierfür, ein Scart-Kabel und ein Chinch-Kabel geliefert. Eine besondere Zutat stellt, wie schon bei den Vorgängern von Targa, die Burosch-Test-DVD dar, die diesmal auf den Player lokalisiert ist und u.a. eine Multimediale Anleitung des Players enthält. Wir kommen später auf sie zurück. Ein HDMI-Kabel ist dem Player leider nicht beigelegt.

Der 430mm x 205mm x 48mm messende SilverCrest ist in Silber unter der Produktbezeichnung 6515 und in Schwarz mit der Produktbezeichnung 6516 zu erwerben. Die Modelle sind ansonsten identisch. In unserem Test beziehen wir uns auf die silberne 6515 Variante.

Wie schon das Vorgängermodell 6510/11 überzeugt auch der 6515 nach dem Auspacken durch eine, für diese Preisklasse, erstaunlich exakte und solide Verarbeitung.

Der 6515 hat an der linken Seite einen echten Ausschalter, mit dem er komplett vom Stromnetz getrennt werden kann. So wird im Standby nicht unnütz Strom verbraucht. Der Standby-Verbrauch liegt bei gemessenen, rekordverdächtig niedrigen 0,57 Watt. Im Betrieb belastet der SilverCrest die Stromrechnung mit niedrigen 10,3 Watt. 

Neben dem Ausschalter befindet sich die, leider modisch sehr fragil und dünn designte Laufwerksschublade, die aber trotz ihrer "Dicke" einen recht verwindungssteifen Eindruck macht.

Die Lade fährt, in eher gemächlichem Tempo, nicht ganz aus dem Player heraus. An den Seiten gibt es keine Eingriffe zur DVD-Entnahme, die so durch das Loch in der Mitte erfolgen muss. Das ist für Menschen mit dicken Fingern ein Ärgernis.

Die Laufwerksfunktionen lassen sich komplett am Player bedienen. Die Tasten sind grifffreundlich mit definiertem Druckpunkt, aber leider oben auf dem Player angebracht. Eine Unterbringung im Rack mit Geräten, die auf dem Player positioniert sind, kann eine Bedienung behindern.

Auf der rechten Seite schmückt den Player eine gut eingepasste Klappe, die die beiden Kartenschächte und den USB 2.0 Anschluss verdeckt.

Das Display des Players ist erfreulich informativ. Es werden die Titel und Track-Nummer sowie die Spielzeit angezeigt.

Leider wird die Sicht auf das Display durch die modisch verspiegelte Frontfläche des Players ein wenig gestört. Durch die hohe, über die Fernbedienung zudem dimmbare, Leuchtkraft des Displays kann man aber auch bei Tageslicht alles lesen, wenn nicht gerade das Sonnenlicht direkt auf den Player fällt.

Am Heck des Players finden wir ein gut verarbeitetes und stabil fixiertes Arsenal von Anschlüssen.

     

Für den Ton gibt es Spdif in optischer und coaxialer Ausführung, analoge 5.1 und 2.0 Stereo-Chinch-Ausgänge. Das Bild kann über Fbas, S-Video-Hoside, einem Scart mit RGB und Fbas und VGA sowie YUV-Komponente ausgegeben werden, letzere mit der Möglichkeit des Progressiv-Scan und des Upscaling auf 720p und 1080i. Die HDMI 1.1 Schnittstelle sendet sowohl digitale Videosignale in 576p, 720p und 1080i, wie auch digitale PCM und Bitstream Audio-Signale, incl. DVD-Audio.

Wurden wir beim 6510 noch mit einer wirklich gelungenen Fernbedienung verwöhnt, liegt dem 6515 lediglich ein Budget-Standard-Instrument bei. Die Tasten sind zwar sinnvoll gruppiert und Nachts illuminiert, sie unterscheiden sich aber in Größe und Form nur unzulänglich voneinander. Der Druckpunkt ist annehmbar.

     

Der Aktionsradius der Fernbedienung ist OK, die Diode kräftig genung, auch größere Entfernungen zu überbrücken.


Innere Werte

Ein Blick von oben auf den Player offenbart, das wir es bei 205 mm nicht mit einem sehr tiefen Gerät zu tun haben. Andere Geräte dürften es schwer haben, auf dem 6515 Platz zu finden. Die Standfüsse des Gerätes bieten nicht genügend Halt, um bei Bedienung ein Verschieben des Gerätes nach hinten zu verhindern.

Haben wir den Gehäusedeckel des 6516 entfernt, überrascht uns der SilverCrest mit einem gefüllten Innenleben.

Die Kabel könnten kürzer und geordneter sein. Das Gehäuse wirkt auch ohne Deckel ausreichend massiv, hier haben wir in der jüngeren Vergangenheit weitaus schlechtere Erfahrungen machen müssen. Selbst das Netzteil scheint für einen preisoptimierten Player eine Nummer größer als üblich gewählt zu sein.

SilverCrest setzt Laufwerke von Sanyo und Samsung ein. Der Loader ist vergleichsweise voluminös und wirkt ausreichend stabil, wozu sicherlich die Bauweise beiträgt. Der Loader ist vorn, von unten und hinten an der Gehäuseschale fixiert. Das Laufwerk ist im normalen Betrieb nur zu vernehmen, wenn man das Ohr direkt an den Player legt. Ab ca. 30 cm Abstand hört man absolut nichts mehr von dessen Tätigkeit.

Der 6516 basiert auf einem Zoran Vaddis 888, das Mainboard entspricht nicht dem Referenzdesign von Zoran, der Hersteller baut hier auf ein erweitertes Eigendesign. Der Multimediachip ZV 888 ist für alle Belange der Video-Signale zuständig, übernimmt auch das Upscaling und Deinterlacing.

Der 6516 hat einen integrierten 5.1 Wandler für Dolby digital und DTS, dessen Signale er in analoger Form an die 5.1 und 2.0 Anschlüsse weitergibt. Nirgendwo erwähnt, aber trotzdem möglich: Der SilverCrest spielt auch DVD-Audio. Als 192kHz Wandler wählte man einen Wolfson WM 8522G. Der ist zwar nicht mit BurrBrown oder Crystal-Chips vergleichbar, aber allemal besser als irgendein ungelabelter Noname Wandler ungewisser Herkunft. Dies ist für ein derart preisoptimiertes Gerät eher erstaunlich und sehr erfreulich.


Test-DVD u. Setup
Die Burosch Test-DVD

Wie von Lidl-Playern mittlerweile gewohnt, liegt auch dem 6515 eine Test-DVD bei. Anders als bei den älteren Playern, ist diese Test-DVD auf den Player lokalisiert und erklärtin einem ausführlichen Video die Funktionen dieses Players.

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Die Exkurse in die DVD-Technologie und andere Multimediabereiche wurden gründlich überarbeitet. Die Themen werden jeweils über informative, nett gemachte Videos abgehandelt.

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Die Testbilder sind allesamt kommentiert. Teilweise gibt es brandneue Test-Pattern zu bewundern.

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Dem Audiobereich wurde vergleichsweise viel Raum gegeben.

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Mit dem Quick-Test kann man anhand eines interagierenden Videos seine Anlage optimal einstellen.

Ist man über Preise von Test-DVDs informiert, verlangt es keinen Propheten, um festzustellen, das die Burosch-DVD an sich schon den Preis des Players wert ist.

Anschluß und Setup

Die Versuchsanordnung unserer Praxistests bestand aus einem Thomson 100Hz 72cm CRT TV (über Scart-RGB), einigen 42 Plasma-TVs (über Scart-RGB, YUV, Bullet6 HDMI) und dem Sanyo Z4 (YUV,HDMI). Der Ton lief über die bewährte DD Kombination aus Marantz und Teufel, verbunden per Spdif Coax Kabel. Alle verwendeten Kabel sind hochwertigster Natur, einzeln abgeschirmt und zum Teil teurer als der Player.

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Das Setup des Players ist sorgfältig lokalisiert, die Übersetzungen sind eindeutig und geben keine Rätsel auf. Bei den Sprachen finden wir, wie für den ZV 8 üblich, auch eine Einstellmöglichkeit für die Vorwahl des Zeichensatzes bei DivX-Untertiteln.So werden die jeweiligen Sonderzeichen korrekt dargestellt.

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Die Position der Untertitel bei Mpeg4-Files kann manuell eingestellt werden. Dabei sind die Bezeichnungen "Mitte" und "Oben" so zu verstehen, das damit die Mitte und der obere Teil des unteren Bilddrittels gemeint ist,.

Im Video-Setup finden wir einige Punkte, um den Player ans vorhandene TV anzupassen. Uns fielen dabei zwei Dinge auf: 1. Die automatische Anpassung des Bildschirm-Modus funktioniert wirklich, im Grunde reicht diese Einstellung, um auch Mpeg4-Files optimal am jeweiligen Bildschirm darzustelle, sogar bei Verwendung des HDMI-Ausganges.2. Von den Helligkeit und Kontrast-Reglern lässt man auch bei diesem Player tunlichst die Finger, sie verkrüppeln die, ansonsten mustergültig guten, Video-Werte auf sehr unansehnliche Art und Weise.

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Die Einstellung des Bildformates gibt keine Rätsel auf.

Bei der Einstellung auf "Multi" stellt der Player die Einstellungs- und OSD-Seiten in NTSC dar, das sollte bei einem evtl. Firmware-Update geändert werden.

Leider lässt das Setup eine manuelle Einstellung des Progressiv-Scan Modus nicht zu. So ist eine 576i-Ausgabe am YUV nicht möglich.

Das Video-Setup bietet für die Einstellung des HDMI lediglich die Auswahl der Skalierung, also Auto (damit stellt sich der Player automatisch auf die native Auflösung des Bildschirms ein, sofern dieser diese Kommunikation über HDMI beherrscht), 576p, 720p und 1080i. Leider kann man den Farbraum, nicht manuell einstellen, was Probleme bei der Adaptierung auf DVI bedeuten kann. Viele Bildschirme besitzen lediglich eine PC-Adaption der DVI-Schnittstelle und erlauben einen RGB 8-Bit Farbraum. Der Player stellt sich zwar automatisch auch auf diesen Wert ein, er muss dazu aber auch ein entsprechendes Signal des TVs bekommen. Ist dies nicht der Fall, kann es zu Farbverfälschungen in dunklen Bildbereichen kommen.

PAL-DVDs können entweder interlaced-Material oder progressives Material enthalten. Bei interlaced Material fügt der Player jeder fehlenden Zeile eine selbstberechnete hinzu. Bei progressivem Material setzt er zwei, auf der DVD vorhandene, Halbbilder wieder richtig zusammen. Wie der Player dies tun muss, ist in den Flags der DVD festgelegt. Leider werden diese Flags sehr oft falsch gesetzt, d.h. der Player liest ein interlaced-File als progressiv oder umgekehrt, mit entsprechenden Fehlern beim Deinterlacing. Dies kann man durch eine manuelle Vorwahl des entsprechenden Modus umgehen. Der Bullet6 Silvercrest 6515 bietet leider auch diese Einstellung nicht. Allerdings kann er, wie unten im Bildtest ausgeführt, vorhandenes Material einigermassen zuverlässig adaptiv erkennen und sich darauf einstellen.

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Beim Lautsprecher-Management kann man die Größe der Lautsprecher und die Verzögerung für die analogen 5.1 Ausgänge in sehr engen Grenzen einstellen.

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Prologic bietet der SilverCrest nur in der Version 1. Auch hier gilt also: Wer den 6511 effektiv über die analogen Anschlüsse mit seinem AV-Receiver anschliesst, kann dies nur in befriedigender Weise erledigen, wenn sich die Lautstärke und Verzögerung der Kanale am AV-Receiver einpegeln lassen. Dies gilt insbesondere für die Wiedergabe von DVD-Audio. (Nicht zu verwechseln mit normalen Audio-CDs)

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Neben der Rückstellung auf dei Standardwerte, also einem Player-Reset, versteckt Zoran gern die Einstellmöglichkeit der Wiedergabe von DVD-Audio im Setup-Punkt "diverses". Hier kann man einstellen, ob man DVD-Audio lieber im Video-Modus, dafür aber über Spdif, oder im DVD-Audio Modus über die analogen 5.1 Ausgänge anhören möchte.

Der Browser

Fernöstliche Softwareentwickler haben Probleme mit der Vorstellung, das Mitteleuropäer mehr als 15 Zeichen im Browser eines DVD-Players brauchen, um Files sicher und komfortabel identifizieren zu können. Die Software des SilverCrest bietet eben diese 15 Buchstaben im Browser, für europaische Verhältnisse und eine sinnvolle Navigation viel zu wenig.

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Bei der Browsergestaltung haben sich die Zoran-Techniker ein wenig am Konkurrenten Mediatek ausgerichtet. So finden wir links das Fenster mit den Filenamen, darüber ist, erfreulich ausführlich, die Ordnerstruktur zu erkennen.

Rechts gibts ein paar Einstellmöglichkeiten, darunter ein kleiner Vorschaufenster für Jpegs mit Angabe der Bildgröße.

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Das darunter befindliche Feld ist für die Anzeige der ID3-Tags im Laufband zuständig.

Die Codefree-Prozedur



    1) Schublade öffnen



    2) über die Fernbedienung 4 mal die Ziffer 9 eingeben, 1-2 Sekunden warten und dann der Code

also

9999 1 für Code 1
9999 2 für Code 2
u.s.w

9999 9 für Codefree

Die Firmwareversion kann man abfragen, in dem man

  • die Schublade öffnet
  • auf  Display drückt.
  

Kartenschächte, USB

Der 6515 spielt alles, was er auch von CD/DVD liest, über die SD-/MMC-/SM-/MS-/CF-/MD-Kartenschächte und den integrierten USB 2.0. Eine Ausnahme bildet, aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen, das Nero-Digital-Format, welches der SilverCrest lediglich von CD oder DVD erkennt. Die, in der Bedienungsanleitung des Players erwähnte Beschränkung der Größe der Karten konnten wir nicht nachvollziehen. Der Player schluckt jegliche verfügbaren Größen, bis hin zu 2GB SD.

Der Kartenschacht wird über die entsprechende Taste der Fernbedienung aktiviert.

Es macht sich der bekannte Browser auf:

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SilverCrest gibt in den Facts lediglich die Eignung von statischem Speicher für den USB an, z.B. USB-Memorysticks. Tatsächlich werden aber auch Festplatten im entsprechenden USB2.0 Gehäuse, vorzugsweise mit eigener Stromversorgung, erkannt. Die Möglichkeiten, ob das Zusammenspiel klappt oder nicht, sind so zahlreich wie die Anzahl der verschiedenen Festplatten und USB-Gehäuse. Festplatten müssen in Fat 32 formatiert sein, das, bei Win XP-Rechnern geläufige, NTFS erkennt der Player nicht. Bei Fat 32 ist man auf die reine ISO 9660 Kompatibilität angewiesen, Windows Zusatzformate wie z.B. Joliet werden entsprechend als ISO 9660 dargestellt, was wichtig für die Erstellung von Ordnern und Filenamen bzw. deren Bezeichnung ist. Die User des Bullet6 Dvdboard haben für das Schwestermodell des SilverCrest, den 6510/11, eineBullet6  Liste von kompatiblen USB-Chipsätzen und Festplatten zusammengestellt, die nach unseren Erfahrungen 1:1 für den 6515 übernommen werden kann.


Bild und Ton Bewertung
 Jpeg-Darstellung

Der Bullet6 SilverCrest 6515 trumpft mit nativer Darstellung von HQ-Pics in HD-Qualität bis 1080i auf. Die Bildqualität ist entsprechend sehr gut, keine Spur mehr von den Skalierungsproblemen des Vorgängerchipsatzes bis hin zu Treppchenbildung. Beim SilverCrest 6515 bleibt die Darstellung der Bilder sauber. Die lange Ladezeit stört dabei aber ebenso wie die Trauerränder um die Bilder, die gerade bei 16:9 Darstellung teilweise ungünstig groß ausfallen.

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Abhilfe dagegen schafft nur die Zoom Funktion, die allerdings tadellos skaliert.

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Video-DVD Wiedergabe

Absolut alle CD und DVD Rohlinge, die wir getestet haben, wurden klaglos akzeptiert: Ricoh +R 8fach, Ricoh DL +R 2.4fach, Verbatim +R 8fach, Verbatim + R 16fach, Verbatim DL +R 2.4fach (4fach gebrannt), Verbatim DL -R 2.4 fach, Fuji -R 8fach, Bullet6 Philips +RW 4fach, (Hersteller Ricoh), Verbatim -RW 4fach sowie Bullet6 Sony, Verbatim, Ritek, Ricoh und TDK CD Rohlinge. Auch Verbatim "Ultra Speed" CD-RW, 24fach gebrannt, wurden abgespielt. 90 und 99 min. Rohlinge funktionieren ebenfalls.

Der 6515 spielt problemlos jede DVD+DL und DVD-DL. Auch mit Nero gebrannte DLs werden klaglos abgespielt. Einen sichbaren Layerbreak konnten wir weder mit Kauf-DVDs, noch mit Eigenproduktionen auf DVD-DL und DVD+DL feststellen.

Die OSD-Information der gespielten Disk hat gegenüber dem Vorgängerchipsatz abgenommen.

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So wurde auf eine Bitratenanzeige ebenso verzichtet, wie auf die seperate Anzeige der abgelaufenen und der Rest-Spielzeit.

Im täglichen Umgang mit allen Files und DVDs stört die mangelhafte, Diashowartige FF und FR Funktion. Hier hat sich Zoran kein bischen weiterentwickelt. Der Player lässt sich mit dem Einlesen einer DVD vergleichsweise lange 13,3 Sekunden Zeit. Die Fehlerkorrektur ist sowohl bei Kratzern, als auch bei Herstellungsfehlern gut.

Bildqualität

Der 14bit Video DAC mit 165Mhz sampling-Rate liefert über alle analogen Ausgänge, insbesondere bei RGB, ein gestochen scharfes Bild. Hier konnte Zoran gegenüber dem ZV7 deutlich aufholen. Die Hell/Dunkel-Übergänge, die Graustufendarstellung, die Farbsättigung, die Farbabweichung bei Rot, der Helligkeitsrauschabstand und der Farbrauschabstand sind bei allen analogen Ausgängen mustergültig und ohne Beanstandung. Bei Fbas verzeichnen wir prinzipbedingt leichte Unschärfen bei Bewegungsabläufen und eine nur ausreichende Darstellung von Bilddetails. Bei S-Video werden diese Unregelmässigkeiten auf eine gute Darstellung korrigiert, die RGB-Wiedergabe ist ohne Fehl und Tadel. Das Rauschen bleibt bei allen analogen Eingängen nicht sichbar, lediglich eine, nur auf sehr guten Monitoren sichtbare, Detailungenauigkeit lässt auf wirksame Filterung schliessen.

Der YUV-Komponentenausgang lässt sich, wie oben schon erwähnt, nicht auf 576i einstellen, es liegt immer ein progressives Signal in dieser Auflösung an. Dafür kann man das Signal auf 720p und 1080i aufblasen, eine prima Sache für alle Sichtgeräte, die keinen HDMI-Eingang aufweisen können. Die Darstellung des Gebotenen ist noch besser als beim RGB-Ausgang, allerdings ist dies wiederum nur auf sehr guten Monitoren sichtbar. Die Detailgenauigkeit ist sehr gut. Die Deinterlacer-Eigenschaften entsprechen denen des beim Bullet6 HDMI - Ausgang beschriebenen. Der YUV skaliert auch DVDs hoch, die mit dem CSS-Kopierschutz versehen sind.

Über die VGA-Buchse scheinen die gleichen YUV-Signale zu gehen, wie über den Komponentenausgang. Ein Funktionieren an PC-Monitoren ist Glücksache und hängt von den Specs der entsprechenden Wiedergabegeräte ab.

Auf der HDTV-Praxis gehen wir von einem gehobenen Anspruchsdenken unserer User aus, die entsprechenden Bewertungen des Deinterlacers sind nicht preisklassenbezogen, sondern durchaus an den Vorstelluingen einer guten Bildwiedergabe unserer Redaktion gemessen. Oftmals wird übrigens als KO-Kriterium für den HDMI-Ausgang seine Beschränkung auf 24 Bit Farbtiefe angeführt. Wir können dieser Argumentation nicht richtig folgen, denn die DVD ist genau auf diesen Farbraum beschränkt. Oftmals ist sogar nur ein Farbraum von 4:2:0 auf der DVD vorhanden.

Die Bullet6 Burosch AVEC Test-DVD offenbart recht wenig Probleme des, in den ZV 888 integrierten, Deinterlacers. Die Bildauflösungsbilder der Test-DVD stellten für den ZV888über Progressiv-YUV, VGA und HDMI kein Problem dar, lässig wird bis in die feinste Linie aufgelöst. Das Progressiv-Scan arbeitet deutlich besser als bei den üblichen Budget-Chips. Noch vor einem Jahr wären wir jubelnd durchs Testlabor gehüpft, hätte uns ein 200¤ Player ein solches Bild geboten.

Einige Beispiele (bei 720p, HDMI, die Bilder sind keine Screenshots, sondern Beispielbilder):

tennis

Die Tennisspieler flackern zwar, werden aber beide dargestellt, der Ball fliegt ohne Unterbrechung, zieht aber einen deutlichen Schatten nach. Das können z.B. Faroudja-Deinterlacer oder auch der Bullet6 Panasonic S52 viel besser.

haus

Das Deinterlacer-Haus wird nach ca. 1-Sekündiger Initialisierung sehr gut wiedergegeben. Es gibt keinerlei Schatten vor oder nach dem Haus, hier macht der Player jedem Faroudja-Player, die bei dieser Darstellung prinzipbedingt Probleme haben, was vor.

TVL

Bei der TVL-Darstellung am ruhenden Bild werden die oberen Strichmuster sehr fein aufgelöst wiedergegeben. Aber auch der mittlere, sehr schwierige Streifen mit 576 TVL wird sehr fein aufgelöst und ruhig dargestellt - Klasse. Bei den unteren Farbstreifen können wir keinen sichtbaren Chromabug ausmachen.

Die Bullet6 Finzel Test-DVD stellt jeden Deinterlacer auf eine harte Probe. Hier konnten wir erkennen, das SilverCrest bei der Firmware-Abstimmung ausgezeichnete Arbeit geleistet hat. Der Player erkennt auch hier adaptiv das vorliegende Material und schaltet relativ zuverlässig, nach einigen wenigen Sekunden Erkennungszeit, zwischen interlaced und progressivem Material um. Das sollte er auch, eine manuelle Einstellmöglichkeit fehlt bekanntlich.

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Beim progressiv geflagten Finzel-Deinterlacer-Test zeigt der SilverCrest ein ruhiges, durchschnittlich feingezeichnetes Bild. In der Stufe 3 sind die feinen Linien links oben im bewegten Bildausschnitt nur noch als graue Fläche zu erkennen. Hier stellen gute (und teure) Deinterlacer die feinen Linien dar.

Auch beim bewegten 576 TVL-Bild kann der Player feine Details nicht mehr darstellen. Das Bild ist zwar ruhig, Linien sind aber nur bis 425TVL zu erkennen. Bei 576TVL gibt es eine graue Fläche.

Die Darstellung der Farbflächen ist auch beim bewegten Bild ohne Beanstandung.

Interlaced Videomaterial schliesslich stellt den Player vor nicht ganz so große Probleme, wie vermutet. Der Player braucht eine Weile, um die diagonale Linie der obereren Lampenleiste zu "Begradigen", nach ca. 3 Sekunden sind aber keine Treppchen mehr zu erkennen - Respekt.

Bei der praktischen Bildbeurteilung am laufenden Film bestätigt sich das Ergebnis, welches wir durch Messungen und die Beurteilung der Testbilder gewannen. Selbst der Gladiator, der bei den einzelnen Vobs die Flags wechselt, wird mit durchgehend sehr ruhigem Bild wiedergegeben. Lediglich die Feinzeichnung könnte einen Tick mehr Details und Schärfe haben. Für den Preis aber "Hut ab" für diese gelungene Vorstellung.

Wir fassen also zusammen: Der Lidl-Player bietet für seinen Preis ein beinah optimales Bild an seinen analogen Ausgängen. Der HDMI-Ausgang kann bei der Bildqualität noch zulegen, der Deinterlacer arbeitet zwar nicht perfekt, aber durchaus gut. Wir hätten ein solche Bildqualität bei einem preisoptimierten Player niemals vermutet.

Der CD-Player

Der Ton des SilverCrest ist über Spdif absolut in Ordnung.Hier dürfte der Wandler im AV-Receiver die Qualität der Wiedergabe bestimmen.

Die analoge Übertragung über die 5.1 und 2.0 Chinches geschieht souveräner als vermutet. auch hier scheint die Abstimmung zu stimmen, der Player vermag sogar in die Breite zu staffeln, mit der exakten Abbildung in die Tiefe hat er aber seine Probleme.

Es gab ZV8-Player, die Probleme bei der Wiedergabe von CD-Audio hatten. Wir haben den 6515 diesbezüglich eingehend und langandauernd getestet, der SilverCrest zeigt diese Probleme, wie schon das Schwestermodell 6510, nicht ansatzweise. Ganz im Gegenteil, durch das wirklich ruhige Laufwerk macht CD-hören, vor allem über Spdif, mit dem Gerät richtig Spass.

Einen Standard-´CD-Player kann der SilverCrest problemlos auch über die analogen Ausgänge ersetzen.

Der DVD-Audio-Player

Der SilverCrest kann DVD-Audios wiedergeben, auch solche mit entsprechendem Key. Die Klangqualität ist hierbei annehmbar, bei weitem aber nicht mit der hochwertiger DVD-Audio-Spieler vergleichbar.

Der MP3-Player

Der SilverCrest spielt MP3-Dateien jeglicher Kompressionsart ohne irgendwelche Probleme. Zufallswiedergabe kann er aber nur im jeweiligen Ordner. ansonsten ist die Navigation über die Pfeil und Skip-Tasten ohne Fehl und Tadel. Bei der Klangqualität muss sich der 6515 nur knapp dem Panasonic S52 geschlagen geben, der eine bessere Auflösung in den Höhen und noch mehr Wucht in den Tiefen lieferte. Dagegen kann sich der 6515 gegen handelsübliche MTK-Player beim MP3-Klang locker an die Spitze spielen.

Leider hat sich beim SilverCrest ein Bug eingeschlichen, der bislang alle ZV 888 Player betrifft: Sehr große MP3-Files über ca. 80MB werden nicht korrekt abgespielt. Hier sollte der Hersteller durch ein Firmware-Update Abhilfe schaffen.

Der SilverCrest zeigt ID3-Tags im Laufband im Bildschirm-Browser an.


Formatkompatibilität
Formatkompatibilität

Bei der Formatkompatibilität zeigte die, zum Vergleich unerlässliche, DivX-Test-DVD V2.0 ihre Grenzen. Der Bullet6 SilverCrest beherrscht DivX-Ultra derart perfekt, wie wir es von einem ZV 8 Player erwarten. Die Revelations-Demo wurde komplett mit allen möglichen Features korrekt abgespielt. Auch die Navigation im Menü stellt keine Barriere dar. Genauso mustergültig spielte der 6515 "Last Man Standing" ab. Die entsprechende Test-Datei der DVD verweigerte er nicht, hatte aber Probleme beim Menü. Immerhin konnten wir uns erstmals davon überzeugen, das diese Datei der V2.0 überhaupt abgespielt werden kann. Wir haben einige Dateien der Test-CD ausgetauscht und dies entsprechend gekennzeichnet.

Der SilverCrest istDivX- zertifiziert. Die Ultra-Zertifizierung hat er nicht, ist aber in Bezug auf die Kompatibilität beim Abspielen dieser Dateien ohne funktionale Einsachränkung. Der 6515 spielt Xvids mit Qpel und GMC. Das ist ein weiterer Schritt nach vorn in der Formatvielfalt. Auch Custom-Matrixen machen ihm allgemein bei Mpeg4-Files wenig Probleme.

Die Nero-Digital-Zertifizierung im Standard-Profil wurde dem 6551 ebenfalls spendiert. Entsprechende Files spielt er mit Bravour, den Ton gibt er dabei auch digital über Spdif aus.

Das Spulen in den Mpeg-Files gerät leider immer noch zur Diashow. Hier ist keine flüssige Wiedergabe möglich.


Medienkompatibilität SilverCrest 6515 / 6516 FW-Version: DC 003

Tabelle nach Muster Bullet6 www.divxtest.com Bullet6 DivX Test-DVD V2.0

Bullet6 

A. Medias and Disc Types

SUP-01 DVD (retail)

SUP-02 VCD

SUP-03 SVCD

SUP-04 CD-R

SUP-05 CD-RW

SUP-06 DVD-R

SUP-07 DVD-RW

SUP-08 DVD+R

SUP-09 DVD+RW

SUP-10 CDR-90 Min

SUP-11 CDR-99 Min

SUP-12 Mini-CD (8cm diameter)

SUP-13 DVD+R DL

SUP-14 DVD-R DL

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SUP-15 CD+G (Philips-Standard))

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SUP-16 DVD Audio

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SUP-17 SACD

B. Options / general specifications

OPT-1A Region Free

n/a

OPT-1B Ability to disable Macrovision

OPT-1C FF/RW on divx

OPT-1D Support of multi-types CD/DVD

OPT-1E Firmware update capable

OPT-1F Predefined Video Zoom (x2 x3 etc�)

OPT-1G Custom video zoom

OPT-1H Resume playback in DVD mode

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OPT-1I Resume playback in Divx mode (all types)

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OPT-1J Slowmotion in Divx mode (all types)

OPT-1K Frame by Frame in Divx mode (all types)

OPT-1L Possibility of slideshow with sound

OPT-1M Direct access (goto) in Divx mode (all types)

C. GUI : Menus options

OPT-2A Special characters and accents support in filenames

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OPT-2B Max viewable Character length in filenames (test file supplied)

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OPT-2C Start in DVD Menu with desired language by default

OPT-2D View of files in alphabetical order

OPT-2E Image preview in File-browser

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OPT-2F Video preview in File-browser (1st frame or animated preview)

OPT-2G Possibility of disabling/enabling preview in File-browser

D. GUI : Audio and image files options

OPT-3A Random reading per folder in audio mode

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OPT-3B Random reading in multiple folders in audio mode

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OPT-3C MP3 ID3 v1 Tag display (test file supplied)

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OPT-3D MP3 ID3 v2 Tag display (test file supplied)

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OPT-3E Creation of audio playlists

OPT-3F MP3 Winamp Playlist support (M3U)

OPT-3G Customizable transition effects between images

OPT-3H Image rotation capable

OPT-3I Predefined image Zoom (x2 x3 etc�)

OPT-3J Custom image zoom

OPT-3K Creation of image playlists

E. Connections

CON-01 Composite video output (RCA Yellow)

CON-02 S-Video output

CON-03 YUV video output

CON-04 SCART RGB

CON-05 VGA video output

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CON-06 DVI video output

CON-07 Bullet6 HDMI Multimedia output

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CON-08 Progressive Scan video possibilities

CON-09 Audio 5.1 analogic 6 RCA output

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CON-10 Coax digital audio output

CON-11 Optical digital audio output

CON-12 Integrated DTS Decoder

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CON-13 Card reader (SD, MMC, CF...)

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CON-14 PCMCIA Card reader

CON-15 Ethernet connection

CON-16 Integrated wifi connection

CON-17 USB 1 or 2 connection

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CON-18 Firewire connection (IEE 1394)

CON-19 Microphone input

CON-20 Integrated HDD (state size of disc for information) "0" if no HDD

0

CON-21 Bluetooth connection

CON-22 Hard drive rack

F. Compatibility : Supported image types (all files supplied)

IMG-01 JPG 2 Megapixels files

IMG-02 JPG 6 Megapixels files

IMG-03 GIF files

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IMG-04 BMP files

IMG-05 TIF files

IMG-06 PNG files

IMG-07 PCX files

G. Compatibility : Supported audio types(all files supplied)

AUD-1A mp3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple mp3 test)

AUD-1B mp3 2.0 48KHz 96Kbps VBR (VBR test)

AUD-1C mp3 pro 2.0 48KHz 96Kbps CBR (SBR test)

AUD-1D(eigene Datei) mp3 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichanel test)

PCM

AUD-2A LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple AAC test)

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AUD-2B LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps VBR (VBR test)

balle_verte25

AUD-2C HE-AAC 2.0 48KHz 96Kbps CBR (SBR test)

AUD-2D LC-AAC 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel test)

AUD-3A WMA9 Sdt 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple WMA9 sdt test)

balle_verte33

AUD-3B WMA9 Sdt 2.0 48KHz 96Kbps VBR (VBR test)

balle_verte34

AUD-3C WMA9 Pro 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple WMA9 Pro test)

balle_rouge104

AUD-3D WMA9 Pro 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel test)

AUD-4A Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple Ogg Vorbis test)

balle_verte

AUD-4B Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps VBR (VBR test)

balle_verte

AUD-4C Ogg Vorbis 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel test)

AUD-5A(eigene Datei) AC3 5.1 48KHz (simple DVD-DD test)

balle_rouge

AUD-5B(eigene Datei) DTS 5.1 48KHz (simple DVD-DTS test)

balle_rouge

AUD-5C MPC 2.0 48KHz 96Kbps VBR (simple MPC test)

AUD-5D FLA 2.0 48KHz (simple FLAC test)

H. Compatibility : Supported video codecs (all files supplied)

VID-1A VCD MPEG1 1150 Kbps + MP2 224 Kbps (VCD standard with file only compatibility test)

VID-1B SVCD MPEG2 VBR ~1350 Kbps (max 2520 Kbps) + MP2 224 Kbps (SVCD standard with file only compatibility test)

VID-1C KVCD MPEG2 VBR ~1550 Kbps (max 9800 Kbps) + MP2 224 Kbps (custom MPEG2 KVCD with file only compatibility test)

VID-1D MPEG2 MP@HL HD 720p 1280*720*60 + MP2 224 Kbps

VID-1E MPEG2 MP@HL HD 1080i 1920*1088*30 + MP2 224 Kbps

VID-2A DivX 3 + MP3 CBR (simple DivX3 compatibility test)

VID-2B DivX 3 Bitrate Crash Test + MP3 CBR

6000

VID-2C DivX 3 High Definition 1280*720 + MP3 CBR (High Definition 720p test)

VID-2D DivX 3 High Definition 1920*1088 + MP3 CBR (High Definition 1080p test)

VID-3A MPEG4 ASP 4CC DivX + MP3 CBR (simple DivX codec compatibility test)

VID-3B MPEG4 ASP 4CC Bullet6 XviD + MP3 CBR (simple XviD codec compatibility test)

VID-3C MPEG4 ASP Bframes + MP3 CBR Write down how many b-frames are supported

3

VID-3D MPEG4 ASP Bframes packed bitstream + MP3 CBR : Write down how many b-frames are supported

3

VID-3E MPEG4 ASP Custom Matrix + MP3 CBR (custom matrix compatibility test)

VID-3F MPEG4 ASP Qpel + MP3 CBR (Qpel compatibility test)

balle_verte26

VID-3G MPEG4 ASP GMC 1 WP & 3 WP + MP3 CBR : Write down how many warp points are supported

1

VID-3H MPEG4 ASP Bitrate Crash Test + MP3 CBR CBR

4500

VID-3I MPEG4 ASP High Definition 1280*720 (High Definition 720p test)

VID-3J MPEG4 ASP High Definition 1920*1088 (High Definition 1080p test)

VID-4A MPEG4 AVC Main Profil + LC-AAC CBR (H264 Main Profil compatibility test)

VID-4B MPEG4 AVC High Profil + LC-AAC CBR (H264 High Profil compatibility test)

VID-4C MPEG4 AVC Bframe + LC-AAC CBR (multi-bframe compatibility test)

VID-4D MPEG4 AVC Reference Frame + LC-AAC CBR (multi-reference frame compatibility test)

VID-4E MPEG4 AVC Cabac + LC-AAC CBR (Cabac compatibility test)

VID-4F MPEG4 AVC weighted prediction + LC-AAC CBR (Weighted prediction compatibility test)

VID-4G MPEG4 AVC with quantisation matrix + LC-AAC CBR (custom quant matrix compatibility test)

VID-4H MPEG4 AVC Bitrate Crash Test + LC-AAC CBR

VID-4I MPEG4 AVC High Definition 1280*720 + LC-AAC CBR (High Definition 720p test)

VID-4J MPEG4 AVC High Definition 1920*1088 + LC-AAC CBR (High Definition 1080p test)

VID-5A WMV9 MP@ML + WMA9 sdt CBR (WMV9 compatibility test)

VID-5B WMV9 Bitrate Crash Test + WMA9 sdt CBR

VID-5C WMV9 MP@HP High Definition 1280*720 + WMA9 sdt CBR (High Definition 720p test)

VID-5D WMV9 MP@HP High Definition 1920*1088 + WMA9 sdt CBR (High Definition 1080p test)

I. Compatibility : Video containers and bivx tests (all files supplied)

CONT-1A MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple AVI)

CONT-1B MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps VBR (mp3 vbr audio-video synch test)

CONT-1C MPEG4 ASP + AC3 5.1 48KHz 384 Kbps CBR (multichannel test)

CONT-1D MPEG4 ASP + Multiple MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio with MP3 2.0 test)

CONT-1E MPEG4 ASP + Multiple AC3 5.1 Eng (multi-audio with multichannel AC3 test)

CONT-1F MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + Multiple subtitles (.avi subtitles test)

balle_verte07

CONT-1G (eigene Datei) MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + chapter (chaptering test)

balle_verte

CONT-1H(eigene Datei) MPEG4 ASP + Multiple MP3 2.0 CBR + Multiple subtitles + Chapter + Menu (menus test)

balle_verte

CONT-1I MPEG4 ASP + DXAudio 2.0 CBR (DivX audio test = old WMA)

CONT-1J MPEG4 ASP + Multi DXAudio 2.0 CBR (multi-audio with DivX audio test)

balle_verte102

CONT-2A MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple DivX container test)

CONT-2B MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps VBR (mp3 vbr audio-video synch test)

CONT-2C MPEG4 ASP + AC3 5.1 48KHz 384 Kbps CBR (multichannel test)

balle_verte103

CONT-2D MPEG4 ASP + Multiple MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio with MP3 2.0 test)

CONT-2E MPEG4 ASP + Multiple AC3 5.1 Eng (multi-audio with multichannel AC3 test)

CONT-2F MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + Multiple subtitles (.divx subtitles test)

balle_verte08

CONT-2G(eigene Datei) MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + chapter (chaptering test)

balle_verte

DivX Media-Files : Revelations- Menü/Extras/Subs/Sprachen

balle_verte27balle_verte1balle_verte28balle_verte29

CONT-3A MPEG4 ASP + LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple MP4 container test)

balle_verte104

CONT-3B MPEG4 ASP + LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps VBR (AAC VBR audio-video synch test)

balle_verte105

CONT-3C MPEG4 ASP + LC-AAC 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel AAC test)

CONT-3D MPEG4 ASP + Multiple LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio AAC 2.0 test)

balle_verte106

CONT-3E MPEG4 ASP + Multiple LC-AAC 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multi-audio with multichannel AAC test)

CONT-3F MPEG4 ASP + LC-AAC 2.0 + Multiple subtitles (Nero Digital subtitles test)

balle_verte107

CONT-3G MPEG4 ASP + LC-AAC 2.0 + chapter (chaptering test)

balle_verte108

CONT-4A MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple MKV container test)

CONT-4B MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps VBR (mp3 vbr audio-video synch test)

CONT-4C MPEG4 ASP + AC3 5.1 (multichannel AC3 test)

CONT-4D MPEG4 ASP + Multiple MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio MP3 2.0 test)

CONT-4E MPEG4 ASP + Multiple AC3 5.1 Eng (multi-audio with multichannel AC3 test)

CONT-4F MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + Multiple subtitles (.mkv subtitles test)

CONT-4G MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + chapter (chaptering test)

CONT-5A MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple OGM container compatibility test

balle_rouge04

CONT-5B MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps VBR (Ogg Vorbis VBR audio-video synch test)

balle_rouge05

CONT-5C MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel Ogg Vorbis test)

CONT-5D MPEG4 ASP + Multiple Ogg 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio with Ogg Vorbis 2.0 test)

balle_rouge06

CONT-5E MPEG4 ASP + Multiple Ogg Vorbis 5.1 (multi-audio with multichannel Ogg Vorbis)

balle_rouge106

CONT-5F MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps CBR + Multiple subtitles (.ogm subtitles test)

CONT-5G MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps CBR + chapter (chaptering test)

CONT-6A WMV9 + WMA9 sdt 48KHz 96Kbps CBR (simple WMV container compatibility test)

CONT-6B WMV9 + WMA9 sdt 48KHz 96Kbps VBR (WMA9 VBR audio-video synch test)

CONT-6C WMV9 + WMA9 pro 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel WMA9 test)

CONT-6D WMV9 + Multiple WMA9 sdt 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio stereo WMA9 test)

CONT-6E WMV9 + Multiple WMA9 pro 5.1 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio multichannel WMA9 test)

J. Compatibility : separated subtitle files tests (for *.avi containers)(all files supplied except SUB-09 and SUB-11)

SUB-01 SubRip .srt WITHOUT tags

SUB-02 SubRip .srt WITH tags

balle_verte30

SUB-03 MicroDVD .sub

SUB-04 SubStation Alpha .ssa

SUB-05 SAMI .smi

SUB-06 SAMI .smi multi-languages

balle_verte31

SUB-07 Original DVD subtitles .sub + .idx

SUB-08 multiple subtitles (SubRip in separated .srt files)

SUB-09 Black boxed or contrasted display of subtitles by any method

balle_rouge08

SUB-10 Display of accents/special characters

balle_verte32

SUB-11 Bottom centered subtitles

balle_verte116

SUB-12 Max Viewable Character lenght: write down how many characters are seen

40

SUB-13 Number of supported lines

2

Aufgrund der Einstellungsmöglichkeiten von Untertiteln im Setup hat der 6515 damit überhaupt keine Probleme. Auch die Darstellung der embedded Subs bei DivX 6.0 stellt er in jedem Bildformat richtig dar. Wenn wir überhaupt was kritisieren können, dann sind es die fehlenden Outlines bei externen Subs.

subs3

subs

Wie alle ZV 8 -Player, bietet auch der 6511 einen speziellen Sub-Browser.


Fazit

Service und Support

3 Jahre Hersteller-Garantie sind ein gewichtiges Wort. Den Telefon-Service übernimmt ein Call-Center unter der Nummer 01805 - 008107 für 0,12¤ die Minute. Den Garantie Service gewährleistet der Hersteller Kompernaß in Bochum. Ob es dort auch Firmware-Updates gibt, wird die Zeit zeigen.

Fazit:

Der Bullet6 SilverCrest 6515/6516 hat uns ausserordentlich positiv überrascht und Freude im Betrieb vermittelt. Er ist ein echtes Schnäppchen. Ein Player mit vorzüglichen Video-Werten über alle Ausgänge, dem leider eine manuelle Einstellung des HDMI-Ausgangs zum rundum-Sorglos-Paket fehlt. Spitzen HDMI-Player distanzieren den SilverCrest durch höhere Detailgenauigkeit im Bild. Das ist allerdings nur im A-B Vergleich und auf sehr guten Bildschirmen zu erkennen. Für seinen Preis kann der
SilverCrest 6515 / 6516 als vorzügliches Angebot mit beinah (preisbezogen) sensationeller Bildqualität zum Kauf nur empfohlen werden. Der SilverCrest wirkt dabei ausgesprochen gut konzeptioniert, übliche Mängel der meisten Budget-Player lässt er nicht im Ansatz erkennen. Preisähnliche Player distanziert der Lidl-Player sehr
deutlich.

Wem der SilverCrest ins persönliche Konzept passt, dem können wir nur raten: Zugreifen, man kann nichts falsch machen!


Pluspunkte
Minuspunkte
  • Sehr gutes Bild
  • HDMI 1.1
  • YUV mit Upscaling
  • Gutes Deinterlacing
  • Adaptive File-Erkennung
  • Guter Ton
  • Sehr gute Formatkompatibilität
  • DivX-Ultra
  • Nero-Digital
  • Sehr stabile Firmware
  • Gutes Setup
  • ID3-Tag-Anzeige im Browser
  • DTS Passtrough
  • DTS-Dekoder
  • DVD-Audio
  • Sehr leises Laufwerk
  • Sehr gutes Display
  • Stabiler Innenaufbau
  • Kartenschächte
  • USB2.0
  • Echter Ausschalter
  • Burosch Test-DVD im Lieferumfang
  • Sehr geringer Stromverbrauch
  • 3 Jahre Garantie
  • Ruckelnde Wiedergabe bei schnellem Vor-Rücklauf
  • Kein Abspielen von MP3 über 80MB möglich
  • Geringe Gehäusetiefe
  • Zeitlich begrenztes Angebot

 



Aktualisiert Montag, 26. März 2007

Weblinks:
Bullet6 www.mysilvercrest.de
Bullet6 www.lidl.at
Bullet6 www.lidl.de