HD-Wiedergabe mit einem Bullet6 HDMI Bullet6 DVD-Player - Bullet6 Xoro machts möglich
Die Hamburger Bullet6 Mas AG bringt mit dem Bullet6 DVD-Player Bullet6 Xoro HSD 8500 ein Gerät auf den Markt, das auch HD-Material auf den heimischen Bildschirm bringt. Kann das für gerade einmal 170¤ gutgehen?

Wir klären das in einem Test.


HD-Fähigkeit, gute Verarbeitung, DVD-Wiedergabe und Multiformatmonster. Der HDMI-DVD-Player Bullet6 Xoro HSD 8500 hat sich einiges vorgenommen.

Hardware

HD auf DVD

Die Hamburger Bullet6 MAS AG  bringt mit dem Bullet6 Xoro HSD 8500 einen ungewöhnlichen Player auf den Markt. Man wagt sich in Preisregionen knapp unter 200¤, der Strassenpreis für den HSD 8500 liegt mittlerweile bei ca. 170¤, was für einen Xoro Player relativ viel Geld ist, im Reigen der HD-fähigen Player aber den unteren Grenzwert markiert. HD-Player? Ja, der Xoro kann es! Er liest zwar weder HD-DVD, noch BlueRay, spielt aber diverse andere HD-Formate und auch das, in Europa nicht verbreitete, taiwanische FVD-Format. Der Verbraucher erwartet für 200¤ eine gute Verarbeitung, ein gutes Bild, guten Ton und ein unproblematisches Handling. Wir werden in unserem Test nachhalten, ob der HSD 8500 diese Erwartungen erfüllen kann.

Der Player kommt im ansprechenden, roten Verkaufskarton daher. Der Karton enthält den Player im 43cm Rastermass, die Fernbedienung, Stereo-Chinch-Kabel, durchaus hochwertige YUV-Komponenten-Kabel, die Fernbedienung, Batterien dafür und eine 43 Seiten starke, deutschsprachige Bedienungsanleitung, die gut übersetzt, thematisch aber lückenhaft ist. Ein HDMI-Kabel muss zugekauft werden.

Der HSD 8500 unterstreicht optisch den Anspruch Xoros, etwas Besonderes zu bieten. Seine Alu-Front ist selbst in der 200¤-Klasse die Ausnahme, vergoldete Anschlüsse findet man hier auch selten.  Der 430 x 38 x 260 mm große Player bringt 2,1 kg auf die Waage, das mutet wertig an.

Der Tray des Players schiebt erst eine Gehäuseklappe nach unten, um ausfahren zu können. Durch den hohen Druck der Klappe gegen den Tray entsteht dabei ein unschönes Geräusch. Dafür ist die Klappe optimal in die Front eingepasst, was wiederum das Gefühl hohen Wertes vermittelt.

Wir notieren erfreut einen Full-Size-Tray, Xoro hat sich bei diesem Player nicht zur Mode mit Bierdeckeldünnen Laden hinreissen lassen. Die DVD fährt ganz aus und lässt sich auch von den Seiten durch Eingriffe entnehmen. Links am Gerät finden wir was zum sparen: Xoro hat dem HSD 8500 einen echten Ausschalter spendiert, der relativ satt einrastet.

Unschön finden wir den Aufdruck der Eigenschaften des Players. Die Logos sind viel zu groß und wirken penetrant, zerstören den, sonst guten, Werteindruck des Players. Tipp an Xoro: Sowas kann man auch abziehbar gestalten! icon_wink

Die Bedienelemente befinden sich unter dem, relativ großen, Display. Sie erlauben die Bedienung der Laufwerkeigenschaften des Players am Gerät. Die Knöpfe sind gut eingepasst und haben einen exakten Druckpunkt.

Das Display ist, für einen Bullet6 DVD-Player, geradezu riesig. Der Informationsgehalt des, im Prinzip alphanumerischen, Displays ist ein wenig spartanisch. Hier wäre deutlich mehr möglich gewesen. Das TFT-Display ist leuchtstark und jederzeit auch aus Sessel-Entfernung unproblematisch ablesbar.

Am Heck des Xoros finden wir das umfangreiche Anschlussfeld. Rechts aussen hat sich Xoro zu einem steckbaren Stromanschluss entschlossen, das begrüssen wir sehr. Die Scart-Buchse dürfte für einen HD-fähigen Player nur eine untergeordnete Rolle spielen, sie leitet Fbas und RGB SD-Signale sowie analogen Ton weiter.

Die vergoldeten Chinch-Anschlüsse teilen sich in analoge 5.1 Audio-Ausgänge, in 576i, 576p, 720p und 1080i skalierbare Komponenten-Anschlüsse und einen Fbas Ausgang auf. Für den digitalen Ton stehen Coax und die optische Variante bereit. Eine S-Video-Hoside rundet das komplette Angebot ab.

Der HDMI-Anschluss ist ausgesprochen stabil ausgeführt, metallummantelt und sehr fest mit der Rückwand verschraubt. HDMI-Stecker sitzen ohne Spiel, was bereits im Ansatz Probleme, die auf technischen Mängeln beruhen, eleminiert. Der Bullet6 HDMI 1.1 leitet digitale Bildsignale in 576i, 576p, 720p und 1080i weiter. Tonsignale werden in PCM und Mehrkanal-Digital ausgegeben.

Der erste Rundgang um den Player vermittelt also Positives, der Anspruch der guten Verarbeitung, den man in der 200¤ Klasse erwartet, wird nicht nur erfüllt, sondern deutlich übertroffen.

Anders sieht das bei der beigelegten Fernbedienung aus.  

Die Tastenaufteilung kann noch überzeugen, man findet sich auch schnell ohne Blickkontakt zurecht. Dabei vermitteln die schwammigen Tasten keinen definierten Druckpunkt. Wirkungsgrad und Reichweite sind höchstens ausreichend, man muss schon genau zielen, um eine Reaktion am Player zu erleben. Der reagiert einigermassen zügig, wenn man nicht zu weit vom Gerät entfernt ist. Ein Wechseln der beigefügten Batterien brachte ein deutliches Entfernungsplus. Dennoch muss man ziemlich lang eine Taste bemühen, mangels Rückmeldung kann man sich auch nicht sicher sein, ob der Befehl angenommen wurde.

Die Fernbedienung wirkt sehr "weich", was aus der ungenauen Fertigung resultiert. Die beiden Gehäusehälften liegen nicht plan aufeinander, Ober- und Unterschale sind bei Betätigung ständig leicht in Bewegung.

Bei Fernbedienungen sind wir von Xoro viel besseres gewohnt, schade, das man sich zu dieser Lösung entschlossen hat.

Innere Werte

Nach dem Öffen des sorgfältig verschraubten Gehäuses präsentiert sich ein aufgeräumtes Innenbild.

Unser Blick schweift sofort nach rechts: So sahen sie also aus, die Netzteile, die wir noch vor Jahren in fast jedem elektronischen Gerät bewundern durften! Heute wird gespart, beim Xoro HSD 8500 nicht: Ein, für einen DVD-Player, wirklich üppig dimensioniertes Netzteil flösst Vertrauen ein.

Der Xoro basiert auf dem HD-Mulimediachip Sigma Designs 8620L-LF. Im HSD 8500 wird das angepasste Referenzdesign von Sigma Designs verwendet.

Diese Platinen bilden auch die Grundlage für viele Player mit Netzwerktechnik. Die Bestückung für (Wireless-) LAN fehlt, eine nachträgliche Möglichlichkeit für willige Bastler, wie sie in den Foren, z.B. im Bullet6 Dvdboard angedacht wurde, funktioniert nicht. Xoro hat die LAN-Fähigkeit nicht etwa eingespart, man möchte dem Benutzer damit einen einfach zu bedienenden HD-Player an die Hand geben. Viele Netzwerkplayer kranken an überladener und fehlerhafter Firmware.

Der 8620 verarbeitet, neben den üblichen SD-Formaten, auch HD-Files im Mpeg 2, Bullet6 DivX, Bullet6 Xvid und WMV9 ab. Ein besonderes Schmankerl ist das native Handling mit M2T Dateien, wie sie viele HD-Kameras erstellen. Der HSD 8500 kann auch Transportstreams (TS) von Sat-PVRs oder Streams nativ lesen. Die aktuellen Sigma-Chips ermöglichen leider nicht die Wiedergabe von H.264-Dateien, das wird erst der kommende 8623 beherrschen. Mehr zur umfassenden Formatkompatibilität dann im entsprechenden Kapitel.

Der HDMI-Ausgang wird von einem hochwertigen Silicon Image-Chip angesteuert. Grundsätzlich kann diese Hardwarelösung auch 1080p, das wird von der aktuellen Firmware aber (noch) nicht unterstützt.

Die analoge Audiowandlung übernimmt der WM 8746SEDS. Das ist zwar kein High-End, aber eine solide Lösung..

 

Der massiv wirkende Loader des HSD 8500 kann auch FVD-Medien verarbeiten. FVD ist ein taiwanisches HD-Format, das bei uns aber so gut wie nicht anzutreffen ist. Der Loader ist ausgesprochen durchsatzstark, auch HD-Dateien mit mehr als 25Mb/s stellten kein Problem dar. Leider ist er kein Leisetreter. Bei jedem Einlesen ertönt ein jaulendes Geräusch, ähnlich dem Gedächtniskiller bei MiB. Ist der Loader erst mal hochgefahren, liest er DVDs geräuscharm. Stolpert er über einen Fehler, winselt er wieder. Bei ISO-DVDs mit Mpeg4 HD- und SD-Dateien ist das Jaulen deutlich stärker zu vernehmen. Die Fehlerkorrektur des Loaders ist gerade ausreichend, bei gröberen Kratzern oder Verschmutzungen reagiert er zickig.


Setup

Anschluss und Setup

Bildschirme, z.B.:

Beamer:

Sanyo Z4 und Z5


Die Versuchsanordnung unserer Praxistests bestand aus einigen 42” Plasma-TVs (über Scart-RGB,  Bullet6 HDMI,  YUV), einem Bullet6 Xoro 3712W LCD-TV und dem Sanyo Z4 und Z5 (YUV und Bullet6 HDMI).  Der Ton lief über die bewährte DD Kombination aus Marantz und Teufel,  verbunden per Spdif Coax Kabel und analogem 5.1 Anschluß für die  Hörprobe. Umgeschaltet wurde über die vorzüglichen Gefen-Switches.

Verfügt das TV über einen HDMI mit DDC, verständigen sich Player und TV automatisch auf die optimalste HDMI-Einstellung. Das funktioniert beim Xoro lobenswert gut.

In der getesteten Firmware-Version V 1.30A gibt es einen Bug, der verhindert, das der Player aus dem Standby per Fernbedienuing wieder eingeschaltet werden kann. Ein, in den nächsten Tagen auf der Xoro-Homepage verfügbares, Firmware-Update auf 1.30E, welches uns kurz vor Testende zur Verfügung gestellt wurde, behebt diesen Mangel.

Nach dem Einschalten empfängt uns der gewohnte rote Xoro-Schirm.

Das Setup ist von der Farbgebung arg gewöhnungsbedürtig, der Lesbarkeit schadet die Optik aber keinesfalls. Ob die Firmware auf dem leidigen Syabase basiert, lässt sich für uns nicht mit Sicherheit feststellen. Die Funktionalität ist jedenfalls absturzsicher und, für einen Sigma-Chipsatz, recht schnell. Das Setup ist bewusst aussergewöhnlich schlank und einfach gehalten.

Auf eine automatische Einstellung des TV-Standards hat Xoro leider verzichtet. Das ist auch beim Sigma Designs 8620 möglich, bedarf aber eines Extra-Menüpunktes.

Keine Rätsel gibt es beim Format-Abgleich.

Alle Formate auf einen Blick. Die Fbas-Buchse ist bei nichtskalierten Formaten immer aktiv. Ein gleichzeitiges Betreiben von z.B. Komponente und HDMI ist nicht möglich.

Hier fehlt uns eine Einstellung zur Handhabe von WMV9-Dateien.

Eindeutig, aber ohne jegliches Setup für die analogen 5.1-Ausgänge: Die Lautsprecher-Einstellung.

Die Kindersicherung funktioniert, wie immer, nur, wenn die DVD das auch unterstützt.

Auf einigen (S-)VCDs ist eine Menüstruktur enthalten. Hier kann man einstellen, ob der Player diese Struktur beachten soll.

Nach Einstellung der Sprache gibt es einen Player-Reset. Einmal auf Deutsch gestellt, berücksichtigt der Player dies bei allen sprachrelevanten Variablen, also auch bei den DVD-Sprachen und Untertiteln.

Etwas verklausuliert: Das ist ein Player-Reset.

FW-Updates werden nicht automatisch gestartet, sondern hier angewählt. Ein Update-Vorgang dauert satte 20 Minuten, der Fortgang wird auf dem TFT und dem TV detailiert angezeigt. Viele Sigma Design Player bieten eine Art Notstart zum erneuten Update-Start, falls das Update misslingt. Beim Xoro vermissen wir diese nützliche Funktion.

So weit, so kurz und knapp. Das Setup ist sicherlich beispielhaft übersichtlich und einfach zu bedienen. Wir vermissen jedoch schmerzlich eine Konfigurationsmöglichkeit für HDMI und den Pulldown.

Das Video-Setup bietet für die Einstellung des HDMI lediglich die Auswahl der Skalierung. Alles weitere übernimmt DDC, der Datenkanal des HDMI. Aber nur, wenn das TV entsprechende Informationen zurücksendet. Leider kann man den Farbraum, nicht manuell einstellen, was Probleme bei der Adaptierung auf DVI mit erweitertem RGB-Farbraum oder YUV-Farbräumen bedeuten kann. Viele Bildschirme besitzen lediglich eine PC-Adaption der DVI-Schnittstelle und erlauben einen RGB 8-Bit Farbraum. Der Player stellt sich zwar automatisch auch auf diesen Wert ein, er muss dazu aber auch ein entsprechendes Signal des TVs bekommen. Ist dies nicht der Fall, kann es zu Farbverfälschungen in dunklen Bildbereichen kommen.

PAL-DVDs können entweder interlaced-Material oder progressives Material enthalten. Bei interlaced Material fügt der Player jeder fehlenden Zeile eine selbstberechnete hinzu. Bei progressivem Material setzt er zwei, auf der DVD vorhandene, Halbbilder wieder richtig zusammen. Wie der Player dies tun muss, ist in den Flags der DVD, in den IFO-Dateien und dem Vob-Datenstream, festgelegt.  Der Xoro liest seine Flag-Informationen nicht aus den Ifos, sondern aus  den Vobs. Leider werden die Flags auf den DVDs sehr oft falsch gesetzt, d.h. der Player liest ein interlaced-File als progressiv oder umgekehrt, mit entsprechenden Fehlern beim Deinterlacing. Dies könnte man durch eine manuelle Vorwahl des entsprechenden Modus umgehen. Der Xoro HSD 8500 bietet leider auch diese Einstellung nicht.

Für Code-Free gibt es keine Tastenkombination. Xoro wird dieser Tage ein Firmware-Update online stellen, bei dem es zusätzliche Dateien zur RC Einstellung geben wird.

Der Browser

Startet man den Player mit eingelegter Disk, fragt dieser erst höflich an, wie er mit der Situation umgehen soll.

Entscheidet man sich für "Andere Tasten", landet man in einer Vorwahl. Hier muss man sich entscheiden, welche Dateien im Browser angezeigt werden sollen.

Die Ordnerstruktur ist schlüssig und eindeutig.

Endlich! Xoro gibt uns 54 Zeichen im Filenamen, damit kann man prima navigieren !

Die Dateinamenkennzeichnungen, wie z.B. *.ts oder *.MPG werden angezeigt. Wählt man eine Datei an, wird auch nur diese wiedergegeben, danach schaltet der Player zurück in den Browser. Umgehen kann man dies, wenn man auf der linken Seite die Vorauswahl ""Play All" trifft.


Bild und Ton Bewertung

Video-DVD Funktionalität

Absolut alle CD und DVD Rohlinge, die wir getestet haben, wurden klaglos akzeptiert: Ricoh +R 8fach, Ricoh DL +R 2.4fach, Verbatim +R 8fach, Verbatim + R 16fach, Verbatim DL +R 2.4fach (4fach gebrannt), Verbatim DL -R 2.4 fach, Fuji -R 8fach, Bullet6 Bullet6 Philips +RW 4fach, (Hersteller Ricoh), Verbatim -RW 4fach sowie Bullet6 Sony, Verbatim, Ritek, Ricoh und TDK CD Rohlinge. Auch Verbatim "Ultra Speed" CD-RW, 24fach gebrannt, wurden abgespielt. 90 und 99 min. Rohlinge funktionieren ebenfalls.

Der 8500 spielt problemlos jede DVD+DL und DVD-DL. Auch mit Nero gebrannte DLs werden klaglos abgespielt. Einen sichbaren Layerbreak konnten wir weder mit Kauf-DVDs, noch mit Eigenproduktionen auf DVD-DL und DVD+DL feststellen. In Foren, wie z.B. dem Bullet6 Dvdboard, wird aber vereinzelt über kurze Aussetzer beim Layerwechsel berichtet.

Eine selbsterstellte FVD-DVD wurde korrekt erkannt und wiedergegeben. Bullet6 Xoro hält auf Anfrage ein rudimentäres Authoring-Tool für FVDs bereit.

Die Navigation auf der DVD wird durch die schwache Fernbedienung erschwert. Der Player reagiert ganz leicht zeitverzögert auf die Befehle, für einen Sigma Designs Player ist er aber geradezu ein Sprinter.

Der schnelle Vorlauf ist sehr ruckelig und ähnelt einer Diashow. Das machen andere Player mit Sigma Designs 8620, z.B. der Kiss DP 600, absolut flüssig. Die Einsatzstelle nach dem schnellen Vor- und Rücklauf ist nicht immer exakt, der Player lässt sich auch Zeit bis zur Aufnahme der normalen Geschwindigkeit.

Bildqualität bei DVD

Hier hat uns der Xoro HSD 8500 erstaunt. Er bietet ein sehr plastisches, rauschfreies, scharfes und kontrastreiches Bild. Bekommt der Deinterlacer die richtige Flaginformation, kann er sowohl bei Interlaced-, als auch bei Progressiv-Material voll überzeugen. Ein Optimum würde durch eine manuelle Vorwahl des Pulldown erreicht.

So kann die Burosch AVEC, deren Vobs teilweise nicht richtig geflagt sind, nicht zur Beurteilung herangezogen werden. Die Bilder flimmern stark im Versuch des Players, Halbbilder hinzuzurechnen.

Ganz anders sieht es bei der Finzel Test-DVD aus. Hier ist der Xoro in seinem Element und bietet vorzügliche Ergebnisse. Die Bilder sind keine Screenshots, sondern nur Beispiele zur Verdeutlichung. Unsere Tests erfolgten über Bullet6 HDMI bei 720p

Beim Deinterlacing der progressiven Sequenz werden die feinen Linien rechts und links fein aufgelöst und ohne jegliches Zittern abgebildet. Beim bewegten Bild in der Mitte gibt es lediglich einen Hauch von Flimmern bei den Fachwerk-Balken. Spitze!

Bei der sehr kritischen Stufe drei mochten wir unseren Augen nicht trauen: Der Xoro HSD 8500 bildet das Dreieck des bewegten Bildes absolut fein gezeichnet und völlig ohne Zittern oder Flimmern ab. Auch Gegenproben am Z4 ergaben eine einwandfreie Wiedergabe. In einer solchen Qualität haben wir das noch nie gesehen!

Weiter gehen die Überraschungen: Das bewegte TVL-Bild wird bis ins Feinste aufgelöst dargestellt. Die 576 TVL flimmern ganz leicht, was der feinen Auflösung aber keinen Abbruch tut. Die Leiste wird im Übrigen komplett feingezeichnet dargestellt, das schaffen nur sehr wenige Player. Die unteren Farbbeispiele sind aussergewöhnlich scharf abgegrenzt, ohne sichtbaren Chroma-Upsampling-Fehler.

Die Kamerafahrt, die in Interlace-Halbbildern vorliegt, bringt den Deinterlacer merklich ins Schwitzen. Die seitlichen Teststreifen kann er nicht flimmerfrei darstellen, mangels Diagonalprozessor bleibt die Diagonale des oberen Regals auch stufig. Die Bildschärfe ist aber insgesamt sehr gut, das Bild zeigt keine Neigung zum Flimmern.

Bei normalem Videomaterial bestätigt sich der Testeindruck. Die Bilder haben eine enorme Schärfe und Plastizität, die Farben werden in Grundeinstellung ein wenig übertrieben. Das kann man am Gerät korrigieren, der Player merkt sich diese Einstellungen aber nicht nach dem Ausschalten. Der HSD 8500 ist der ideale Beamer-Zuspieler, hier setzt er seine Schärfe ins rechte Licht.

Wenn nicht, ja wenn nicht die DVDs vielfach falsch geflagt wären.Der "Gladiator", dessen Vobs  teilweise eine falsche Flag-Zuweisung haben, zeigt, wie sehr eine manuelle "Film"-Einstellung dem Player fehlt. Beispielgebend sei hier die Szene im Kapitel 15,  79:20 - 80:00 genannt: Die Kettenhemde und Ornamente im Schmuck flimmern wild vor sich hin.

Die analogen Videoausgänge des Xoro weisen allesamt eine sehr hohe Qualität auf. Selbst der Fbas-Ausgang bringt eine respektable Bildqualität. Grundsätzlich kann der Xoro auch über den YUV hochskalieren. Das funktioniert bei CSS-geschützten DVDs aber nicht, hier greift HDCP und der Player schaltet auf 576p.

Der Xoro HSD 8500 bietet in seiner Preisklasse ein DVD-Bild, an dem sich die Konkurrenz wird ausrichten müssen.

Der Filmton 

Gibt es Klangunterschiede beim digitalen Datentransfer via Spdif?  Ausschlaggebend für den Klang einer solchen Verbindung ist in erster  Linie die Wandlung im AV-Receiver. Aber es gibt auch Unterschiede, die  heraushörbar sind. Der Player gibt über den Spdif-Ausgang  einen Takt  heraus, welcher dem angeschlossenen Wandler den Arbeitstakt vorgibt. Er  übermittelt ihm damit den Zeitpunkt, zu dem der Wandler die Daten vom  Digitalwort in analoge Werte umwandeln soll. Ein digitaler Datenstrom  besteht aus Nullen und Einsen. Entgegen der landläufigen Meinung ist  das beim Spdif nicht ein einfaches Spannung an/aus. Der Bullet6 DVD-Player  erzeugt die Einsen durch Taktverdoppelung. Wird der Takt nicht korrekt  erzeugt, wird der Wandlungszeitpunkt unsicher, der Datenstrom dadurch  unsauber. Das kann man hören.

Der Xoro HSD 8500 erzeugt gut getaktete Datenströme, der Klang ist lebendig,  dynamisch und mit der Urgewalt, die AC-3 Filmen zueigen ist. Dieses  Klangerlebnis reduziert sich bei Verwendung der analogen 5.1-Ausgänge, zumal diese nicht weiter einstellbar sind. Wir empfehlen die digitale Zuspielung.

Der CD-Player 

Über  Spdif mit dem AV-Receiver verbunden, gilt bei CD-Wiedergabe das  gleiche, wie beim Filmton bemerkt. Der Player sendet einen sauber  getakteten Datenstrom zum Receiver, der für das Weitere zuständig ist.

Die  analogen Stereo-Ausgänge, für die beim 8500 die Front Rechts und Links Ausgänge herhalten müssen, präsentieren Mittelmass. Die  analoge Übertragung über die  2.0 Chinches geschieht dabei souveräner  als vermutet. auch hier scheint die Abstimmung zu stimmen, der Player  vermag sogar in die Breite zu staffeln, mit der exakten Abbildung in  die Tiefe hat er aber seine Probleme. Der 8500 kann einen mittelmässigen CD-Player ersetzen.

Der MP3-Player

Auch für die Wiedergabe der MP3-Dateien gilt das, was schon für den Filmton geschrieben wurde. Wir empfehlen auch hier die Zuspielung per digitalem Kabel. Die Navigation geht dank langer Dateinamen problemlos vonstatten, auf eine Anzeige von ID3-Tags muss verzichtet werden.

Bild-Wiedergabe

Der HSD 8500 beschränkt sich auf die Wiedergabe von Jpeg-Bildern. Die kann er aber bis zu 1920x1080 Pixeln nativ darstellen. Das ermöglicht echte Diashows in vorzüglicher Qualität.

 

Der Player verzichtet dabei auf Trauerränder, die Bilder werden auch im richtigen Seitenverhältnis abgebildet.


Formatkompatibilität

Dateiformate

Wir kommen zur Paradedisziplin des Bullet6 Xoro HSD 8500. Zuerst schauen wir uns die HD-Wiedergabe an. Hier schränkt Xoro die Funktionalität auf Dateien bis 20MBit/Sek ein. Das können wir nicht nachvollziehen. Unabhängig des Dateiformates liest der Player HD-Files bis über 26MBit/Sek ohne zu ruckeln. Erfreulich ist die hohe Formatkompatibilität bei HD. DVB-Transportstreams, wie sie z.B. von Sat-Übertragungen aufgezeichnet werden können, sind meist fehlerhaft in ihrer Datenstruktur. Der 8500 spielt sie dennoch, ohne zu ruckeln oder Tonverschiebungen. Das H.264 und AVC-Format kann er aufgrund der verwendeten Technik nicht wiedergeben. Das ist schade, denn genau dies ist das Format, in dem deutsche HD-Sender senden. Der Sigma Design 8623, der diese Formate beherrscht, ist aber noch in keiner Box und in keinem Player verfügbar. Das neue HD-Format VC1 wird nur der Sigma Designs 8634 können, der bislang der HD-DVD und BlueRay-Player-Generation vorbehalten ist. Nur am Rande sei bemerkt, das dieser Chip alle HD-Codecs beherrscht und somit theoretisch auch einen Kombi-Player antreiben könnte.

Der Xoro HSD 8500 spielt HD-Kamera Files mit .m2t Endung nativ, ohne das sie verändert, umbenannt oder sonstwie in der Qaulität eingeschränkt werden müssten. Auch hier konnten wir ruckelfreies Abspielen bis über 26MBit/Sek attestieren.

Die Mpeg4 Dateien in HD, gleich ob Bullet6 DivX oder Bullet6 Xvid, werden klaglos abgespielt. WMV geht auch, DRM-geschützte DVDs werden aber nicht erkannt.

Wenn man sich die herausragende Darstellung des HD-Materials auf einem guten HD-Ready Bildschirm anschaut, fragt man sich, warum man jeh etwas anderes geschaut hat. Der Xoro bringt die HD-Auflösung ohne sichtbare Fehler rüber, glänzende Augen gibt es bei M2T Dateien direkt aus der HDV-Kamera. Hier beginnt gerade ein Kult um den Player, wie z.B. beim Bullet6 Videotreffpunkt-Forum und im Bullet6 Vegasvideo-Forum .

Wer sich nun die Frage stellt, wo er denn nun HD-Files und Filme bekommt, dem können wir nur die lapdare Antwort geben, das HD-Material dort zu finden ist, wo auch DivX und Xvid-Filme herkommen.

Auch bei SD-DivX und Xvid Material hat der Xoro für uns eine Überraschung parat. In dieser Bildqualität lieferte uns noch kein Bullet6 DVD-Player Mpeg 4 Formate auf die Anzeigegeräte!

 

Die angezeigten Informationen der abgespielten Formate sind eher rudimentär.

Die Kompatiblität ist recht gut, solange nicht mehrere Tonspuren oder Untertitel im Spiel sind. Bei mehreren Tonspuren läuft nur die erste, bei Untertiteln stürzt der Player teilweise sogar ab.  Auch DivX-Pro-Files, also DivX 6 Files mit integrierten Sonderfunktionen wie Menü, Untertitel etc. werden nicht unterstützt. hier spielt der Player lediglich das File aus dem Container, mit der ersten Tonspur und ohne Untertitel.

Ganz anders sieht das bei Nero-Digital aus. Hier gibt es jegliche Möglichkeit der Wiedergabe, incl. des Cinema-Profils. Den Ton gibt der 8500 dabei normgemäss nur über die analogen 5.1-Ausgänge aus.

Medienkompatibilität Xoro HSD 8500 FW-Version: 1.30A

Tabelle nach Muster Bullet6 www.divxtest.com DivX Test-DVD V2.0

Bullet6 

A. Medias and Disc Types

SUP-01 DVD (retail)

OK

SUP-02 VCD

OK

SUP-03 SVCD

OK

SUP-04 CD-R

OK

SUP-05 CD-RW

OK

SUP-06 DVD-R

OK

SUP-07 DVD-RW

OK

SUP-08 DVD+R

OK

SUP-09 DVD+RW

OK

SUP-10 CDR-90 Min

OK

SUP-11 CDR-99 Min

OK

SUP-12 Mini-CD (8cm diameter)

OK

SUP-13 DVD+R DL

OK

SUP-14 DVD-R DL

OK

SUP-15 CD+G (Karaoke)

NO

SUP-16 DVD Audio

NO

SUP-17 SACD

NO

B. Options / general specifications

OPT-1A Region Free

NO

OPT-1B Ability to disable Macrovision

NO

OPT-1C FF/RW on divx

OK

OPT-1D Support of multi-types CD/DVD

OK

OPT-1E Firmware update capable

OK

OPT-1F Predefined Video Zoom (x2 x3 etc�)

OK

OPT-1G Custom video zoom

NO

OPT-1H Resume playback in DVD mode

NO

OPT-1I Resume playback in Divx mode (all types)

NO

OPT-1J Slowmotion in Divx mode (all types)

OK

OPT-1K Frame by Frame in Divx mode (all types)

OK

OPT-1L Possibility of slideshow with sound

OK

OPT-1M Direct access (goto) in Divx mode (all types)

OK

C. GUI : Menus options

OPT-2A Special characters and accents support in filenames

OK

OPT-2B Max viewable Character length in filenames (test file supplied)

54

OPT-2C Start in DVD Menu with desired language by default

OK

OPT-2D View of files in alphabetical order

OK

OPT-2E Image preview in File-browser

NO

OPT-2F Video preview in File-browser (1st frame or animated preview)

NO

OPT-2G Possibility of disabling/enabling preview in File-browser

NO

D. GUI : Audio and image files options

OPT-3A Random reading per folder in audio mode

OK

OPT-3B Random reading in multiple folders in audio mode

OK

OPT-3C MP3 ID3 v1 Tag display (test file supplied)

NO

OPT-3D MP3 ID3 v2 Tag display (test file supplied)

NO

OPT-3E Creation of audio playlists

OK

OPT-3F MP3 Winamp Playlist support (M3U)

NO

OPT-3G Customizable transition effects between images

NO

OPT-3H Image rotation capable

OK

OPT-3I Predefined image Zoom (x2 x3 etc�)

OK

OPT-3J Custom image zoom

NO

OPT-3K Creation of image playlists

NO

E. Connections

CON-01 Composite video output (RCA Yellow)

OK

CON-02 S-Video output

OK

CON-03 YUV video output

OK

CON-04 SCART RGB

OK

CON-05 VGA video output

NO

CON-06 DVI video output

NO

CON-07 Bullet6 HDMI Multimedia output

OK

CON-08 Progressive Scan video possibilities

OK

CON-09 Audio 5.1 analogic 6 RCA output

OK

CON-10 Coax digital audio output

OK

CON-11 Optical digital audio output

OK

CON-12 Integrated DTS Decoder

OK

CON-13 Card reader (SD, MMC, CF...)

NO

CON-14 PCMCIA Card reader

NO

CON-15 Ethernet connection

NO

CON-16 Integrated wifi connection

NO

CON-17 USB 1 or 2 connection

NO

CON-18 Firewire connection (IEE 1394)

NO

CON-19 Microphone input

NO

CON-20 Integrated HDD (state size of disc for information) "0" if no HDD

0

CON-21 Bluetooth connection

NO

CON-22 Hard drive rack

NO

F. Compatibility : Supported image types (all files supplied)

IMG-01 JPG 2 Megapixels files

Nativ

IMG-02 JPG 6 Megapixels files

Nativ

IMG-03 GIF files

NO

IMG-04 BMP files

NO

IMG-05 TIF files

NO

IMG-06 PNG files

NO

IMG-07 PCX files

NO

G. Compatibility : Supported audio types(all files supplied)

AUD-1A mp3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple mp3 test)

OK

AUD-1B mp3 2.0 48KHz 96Kbps VBR (VBR test)

OK

AUD-1C mp3 pro 2.0 48KHz 96Kbps CBR (SBR test)

OK

AUD-1D(eigene Datei) mp3 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichanel test)

NO

AUD-2A LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple AAC test)

NO

AUD-2B LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps VBR (VBR test)

NO

AUD-2C HE-AAC 2.0 48KHz 96Kbps CBR (SBR test)

NO

AUD-2D LC-AAC 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel test)

NO

AUD-3A WMA9 Sdt 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple WMA9 sdt test)

OK

AUD-3B WMA9 Sdt 2.0 48KHz 96Kbps VBR (VBR test)

OK

AUD-3C WMA9 Pro 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple WMA9 Pro test)

NO

AUD-3D WMA9 Pro 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel test)

NO

AUD-4A Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple Ogg Vorbis test)

NO

AUD-4B Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps VBR (VBR test)

NO

AUD-4C Ogg Vorbis 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel test)

NO

AUD-5A(eigene Datei) AC3 5.1 48KHz (simple DVD-DD test)

NO

AUD-5B(eigene Datei) DTS 5.1 48KHz (simple DVD-DTS test)

NO

AUD-5C MPC 2.0 48KHz 96Kbps VBR (simple MPC test)

NO

AUD-5D FLA 2.0 48KHz (simple FLAC test)

NO

H. Compatibility : Supported video codecs (all files supplied)

VID-1A VCD MPEG1 1150 Kbps + MP2 224 Kbps (VCD standard with file only compatibility test)

OK

VID-1B SVCD MPEG2 VBR ~1350 Kbps (max 2520 Kbps) + MP2 224 Kbps (SVCD standard with file only compatibility test)

OK

VID-1C KVCD MPEG2 VBR ~1550 Kbps (max 9800 Kbps) + MP2 224 Kbps (custom MPEG2 KVCD with file only compatibility test)

OK

VID-1D MPEG2 MP@HL HD 720p 1280*720*60 + MP2 224 Kbps

OK

VID-1E MPEG2 MP@HL HD 1080i 1920*1088*30 + MP2 224 Kbps

OK

VID-2A DivX 3 + MP3 CBR (simple DivX3 compatibility test)

OK

VID-2B DivX 3 Bitrate Crash Test + MP3 CBR

6000+

VID-2C DivX 3 High Definition 1280*720 + MP3 CBR (High Definition 720p test)

OK

VID-2D DivX 3 High Definition 1920*1088 + MP3 CBR (High Definition 1080p test)

OK

VID-3A MPEG4 ASP 4CC DivX + MP3 CBR (simple DivX codec compatibility test)

OK

VID-3B MPEG4 ASP 4CC XviD + MP3 CBR (simple XviD codec compatibility test)

OK

VID-3C MPEG4 ASP Bframes + MP3 CBR Write down how many b-frames are supported

3

VID-3D MPEG4 ASP Bframes packed bitstream + MP3 CBR : Write down how many b-frames are supported

2

VID-3E MPEG4 ASP Custom Matrix + MP3 CBR (custom matrix compatibility test)

Part

VID-3F MPEG4 ASP Qpel + MP3 CBR (Qpel compatibility test)

Part

VID-3G MPEG4 ASP GMC 1 WP & 3 WP + MP3 CBR : Write down how many warp points are supported

1

VID-3H MPEG4 ASP Bitrate Crash Test + MP3 CBR CBR

4500+

VID-3I MPEG4 ASP High Definition 1280*720 (High Definition 720p test)

OK

VID-3J MPEG4 ASP High Definition 1920*1088 (High Definition 1080p test)

OK

VID-4A MPEG4 AVC Main Profil + LC-AAC CBR (H264 Main Profil compatibility test)

NO

VID-4B MPEG4 AVC High Profil + LC-AAC CBR (H264 High Profil compatibility test)

NO

VID-4C MPEG4 AVC Bframe + LC-AAC CBR (multi-bframe compatibility test)

NO

VID-4D MPEG4 AVC Reference Frame + LC-AAC CBR (multi-reference frame compatibility test)

NO

VID-4E MPEG4 AVC Cabac + LC-AAC CBR (Cabac compatibility test)

NO

VID-4F MPEG4 AVC weighted prediction + LC-AAC CBR (Weighted prediction compatibility test)

NO

VID-4G MPEG4 AVC with quantisation matrix + LC-AAC CBR (custom quant matrix compatibility test)

NO

VID-4H MPEG4 AVC Bitrate Crash Test + LC-AAC CBR

NO

VID-4I MPEG4 AVC High Definition 1280*720 + LC-AAC CBR (High Definition 720p test)

NO

VID-4J MPEG4 AVC High Definition 1920*1088 + LC-AAC CBR (High Definition 1080p test)

NO

VID-5A WMV9 MP@ML + WMA9 sdt CBR (WMV9 compatibility test)

OK

VID-5B WMV9 Bitrate Crash Test + WMA9 sdt CBR

4500

VID-5C WMV9 MP@HP High Definition 1280*720 + WMA9 sdt CBR (High Definition 720p test)

OK

VID-5D WMV9 MP@HP High Definition 1920*1088 + WMA9 sdt CBR (High Definition 1080p test)

OK

I. Compatibility : Video containers and bivx tests (all files supplied)

CONT-1A MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple AVI)

OK

CONT-1B MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps VBR (mp3 vbr audio-video synch test)

OK

CONT-1C MPEG4 ASP + AC3 5.1 48KHz 384 Kbps CBR (multichannel test)

OK

CONT-1D MPEG4 ASP + Multiple MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio with MP3 2.0 test)

NO

CONT-1E MPEG4 ASP + Multiple AC3 5.1 Eng (multi-audio with multichannel AC3 test)

NO

CONT-1F MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + Multiple subtitles (.avi subtitles test)

NO

CONT-1G (eigene Datei) MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + chapter (chaptering test)

NO

CONT-1H(eigene Datei) MPEG4 ASP + Multiple MP3 2.0 CBR + Multiple subtitles + Chapter + Menu (menus test)

NO

CONT-1I MPEG4 ASP + DXAudio 2.0 CBR (DivX audio test = old WMA)

OK

CONT-1J MPEG4 ASP + Multi DXAudio 2.0 CBR (multi-audio with DivX audio test)

NO

CONT-2A MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple DivX container test)

OK

CONT-2B MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps VBR (mp3 vbr audio-video synch test)

OK

CONT-2C MPEG4 ASP + AC3 5.1 48KHz 384 Kbps CBR (multichannel test)

OK

CONT-2D MPEG4 ASP + Multiple MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio with MP3 2.0 test)

NO

CONT-2E MPEG4 ASP + Multiple AC3 5.1 Eng (multi-audio with multichannel AC3 test)

NO

CONT-2F MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + Multiple subtitles (.divx subtitles test)

NO

CONT-2G(eigene Datei) MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + chapter (chaptering test)

NO

DivX Media-Files : Revelations- Menü/Extras/Subs/Sprachen

NO NO NO NO

CONT-3A MPEG4 ASP + LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple MP4 container test)

OK

CONT-3B MPEG4 ASP + LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps VBR (AAC VBR audio-video synch test)

OK

CONT-3C MPEG4 ASP + LC-AAC 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel AAC test)

OK

CONT-3D MPEG4 ASP + Multiple LC-AAC 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio AAC 2.0 test)

OK

CONT-3E MPEG4 ASP + Multiple LC-AAC 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multi-audio with multichannel AAC test)

OK

CONT-3F MPEG4 ASP + LC-AAC 2.0 + Multiple subtitles (Nero Digital subtitles test)

OK

CONT-3G MPEG4 ASP + LC-AAC 2.0 + chapter (chaptering test)

OK

CONT-4A MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple MKV container test)

NO

CONT-4B MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps VBR (mp3 vbr audio-video synch test)

NO

CONT-4C MPEG4 ASP + AC3 5.1 (multichannel AC3 test)

NO

CONT-4D MPEG4 ASP + Multiple MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio MP3 2.0 test)

NO

CONT-4E MPEG4 ASP + Multiple AC3 5.1 Eng (multi-audio with multichannel AC3 test)

NO

CONT-4F MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + Multiple subtitles (.mkv subtitles test)

NO

CONT-4G MPEG4 ASP + MP3 2.0 48KHz 96Kbps CBR + chapter (chaptering test)

NO

CONT-5A MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps CBR (simple OGM container compatibility test

NO

CONT-5B MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps VBR (Ogg Vorbis VBR audio-video synch test)

NO

CONT-5C MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel Ogg Vorbis test)

NO

CONT-5D MPEG4 ASP + Multiple Ogg 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio with Ogg Vorbis 2.0 test)

NO

CONT-5E MPEG4 ASP + Multiple Ogg Vorbis 5.1 (multi-audio with multichannel Ogg Vorbis)

NO

CONT-5F MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps CBR + Multiple subtitles (.ogm subtitles test)

NO

CONT-5G MPEG4 ASP + Ogg Vorbis 2.0 48KHz 96Kbps CBR + chapter (chaptering test)

NO

CONT-6A WMV9 + WMA9 sdt 48KHz 96Kbps CBR (simple WMV container compatibility test)

OK

CONT-6B WMV9 + WMA9 sdt 48KHz 96Kbps VBR (WMA9 VBR audio-video synch test)

OK

CONT-6C WMV9 + WMA9 pro 5.1 48KHz 192Kbps CBR (multichannel WMA9 test)

NO

CONT-6D WMV9 + Multiple WMA9 sdt 2.0 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio stereo WMA9 test)

NO

CONT-6E WMV9 + Multiple WMA9 pro 5.1 48KHz 96Kbps CBR (multi-audio multichannel WMA9 test)

NO

J. Compatibility : separated subtitle files tests (for *.avi containers)(all files supplied except SUB-09 and SUB-11)

SUB-01 SubRip .srt WITHOUT tags

OK

SUB-02 SubRip .srt WITH tags

CRASH

SUB-03 MicroDVD .sub

NO

SUB-04 SubStation Alpha .ssa

CRASH

SUB-05 SAMI .smi

NO

SUB-06 SAMI .smi multi-languages

NO

SUB-07 Original DVD subtitles .sub + .idx

NO

SUB-08 multiple subtitles (SubRip in separated .srt files)

NO

SUB-09 Black boxed or contrasted display of subtitles by any method

NO

SUB-10 Display of accents/special characters

NO

SUB-11 Bottom centered subtitles

NO

SUB-12 Max Viewable Character lenght: write down how many characters are seen

50

SUB-13 Number of supported lines

3

HD-Special 
Mpeg 2 HD OK
DivX HD OK
Xvid HD OK
WMV HD OK
WMV HD DRM NO
Jpeg 1920 x 1080 OK
M2TOK
TS HD OK
TS H.264NO
VC 1 NO

Der Xoro HSD 8500 präsentiert sich also als das erwartete Formatmonster. Untertitel sind in unseren Breitengraden eher weniger von Belang, wenn das kompatible .srt Format verwendet wird, sieht das dann so aus:


Die Wiedergabequalität bei komprimierten Dateien setzt neue Massstäbe. Hier ist der Xoro 8500 geradezu ein Muss für alle entsprechenden Liebhaber.


Fazit

Support

Xoro leistet zwei Jahre Garantie auf das Gerät. Der Support war in der Vergangenheit sehr gut, selbst ein Online-Chat mit Mitarbeitern steht bereit. Firmware-Updates werden, so verfügbar, über die Firmenhomepage zur Verfügung gestellt. 

                       
PluspunkteMinuspunkte
         
  • Spitzenklasse  DVD-Bild     
  • HD-tauglich     
  • Spielt nativ HDV-Files     
  • Spielt nativ HD-TS Streams     
  • Hohe HD-Datengeschwindigkeit     
  • HD-Jpegs
  • HDMI 1.1 mit DDC
  • Spitzenklasse Mpeg4-Bild     
  • Spielt Nero-Digital Cinema-Profil     
  • Skalierbarer Komponenten-Ausgang     
  • Übersichtliches Setup     
  • Wertiger Aufbau
  • Durchdachte Bedienung          
  • Sehr guter Support     
  • Echter Ausschalter     
         
  • Lautes Laufwerk     
  • Schlechte Fernbedienung     
  • Keine manuelle Pulldown-Einstellung     
  • Keine manuelle HDMI-Farbraum-Einstellung
  • Diashow beim Spulen          
  • Kein DivX-Pro     
  • Schlechte Untertitel-Unterstützung bei Mpeg4     
  • Kein Lautsprecher-Setup für die analogen 5.1 Ausgänge    

Fazit

Mit dem HSD 8500 findet Bullet6 Xoro den Weg zurück zu alten Tugenden. Der Player ist gewagt und innovativ, ein Bullet6 DVD-Player, der mal eben so nebenher auch HD-Files in vorzüglicher Qualität darstellt, das Ganze dann für ca. 170¤ - Respekt . Momentan ist der HSD 8500 als reiner DVD-Player mit diesen Qualitäten allein auf weiter Flur. Die Bildqualität bei DVD-Wiedergabe ist sensationell gut, sie krankt aber an der Schluderigkleit der DVD-Autoren, die es nicht fertigbringen, DVDs richtig zu flaggen. Ursächlich sind die Probleme, die daraus beim Deinterlacing entstehen, nicht einmal Xoro anzulasten. Dennoch würde eine manuelle Pulldown-Einstellung auf Progressives DVD-Material die Wiedergabe ungemein aufwerten.

Die HD-Fähigkeit wird diesem Player einen Kultstatus verleihen. Hier steht er in Konkurrenz zu einigen Netzwerk-Playern, die aber allesamt mit Firmware- und Bedienmängeln zu kämpfen haben, die dem DVD-Player Xoro HSD 8500 fremd sind. Es kommt nicht von ungefähr, das bei einem Quervergleich mit dem Pinnacle-Showcenter 200, dem Netgear EVA700, dem Kiss DP 600 und dem Dvico Tvix M5000U der Xoro bei der HD-Formatkompatibilität den drei erstgenannten überlegen und dem Tvix gegenüber gleichwertig ist.

Die ultimative Bildqualität bei Mpeg 4 Dateien rundet das positive Bild des Xoro-Rebells ab. Unüberseh- und vor allem unüberhörbar bleiben auch einige Mängel, wie der zu laute Loader oder die unzureichende Fernbedienung. Dennoch können wir HD-Fans den Player ebenso ans Herz legen, wie Mpeg4-Anhängern, die mal schauen möchten, wieviel Bildqualität in diesen Dateien verborgen sein kann.

HD-Material kann nun schon für ca. 170¤ auf den heimischen Bildschirm gebracht werden. Bei der HD-Ausrichtung unseres Magazins bleibt nur eine Schlussfolgerung: Eine ganz dicke Kaufempfehlung der HDTV-Praxis Redaktion!

Copyright © 2006 HDTV PRAXIS



Aktualisiert Donnerstag, 23. November 2006

Weblinks:
Bullet6 www.xoro.de