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Test Bullet6 SilverCrest 6515 / 6516 Lidl-Relaunch am 02.04.2007

Hardware     Test-DVD u. Setup     Bild und Ton Bewertung     Formatkompatibilität     Fazit
Hardware
HDTV-Praxis-Test Bullet6 SilverCrest 6515 / 6516
 
ACHTUNG: Der 6515/16 mit Bullet6 HDMI ist nur in bestimmten Regionen Deutschlands erhältlich. In manchen Regionen wird der Player 6510/11 ohne HDMI angeboten, dessen Test Sie Bullet6 hier finden können. Hier empfehlen wir verschiedene Postleitzahlen auf der Lidl-Homepage auszuprobieren, das klärt, welches Modell wo erhältlich ist.  

HDMI von Lidl

Beim Relaunch der 6515/6516 für 55,55¤ erwartet die Lidl-Käufer ab dem 02.04.07 ein konstruktiv unverändertes Produkt, welches aber in einer neuen Charge gefertigt wurde. Nach Auskunft des Herstellers gibt es  keinerlei Änderungen der Hard- und Software. Der folgende Test hat damit unverändert Gültigkeit:

Was erwartet mich, wenn ich einen Player beim Lebensmitteldiscounter kaufe? Zuerst einmal ein, verglichen mit der Konkurrenz, sehr attraktiver Gerätepreis. Der kommt durch schlanke Kalkulation und die Tatsache zustände, das das Gerät nur eine Zeit lang abverkauft wird. Einen kostenaufwändigen Support über eine gesamte Gerätelaufzeit braucht nicht einkalkuliert zu werden. Die Modellpflege beschränkt sich in der Regel auf die folgenden zwei bis drei Monate nach dem Kauf, bei dem eventuelle Fehler durch ein Geräteupdate behoben werden. Eine Beratung darf man beim Lebensmittelhändler nicht erwarten, dafür sind die Geräte mit Zubehör reichlich gesegnet. Defekte Geräte werden normal gegen ein neues Exemplar ausgetauscht. Lidl gewährt beruhigende 3 Jahre Garantie.

SilverCrest ist ein eingetragener Markenname der Lidl-Stifung. Unter diesem Namen werden Geräte verschiedener Herkunft vertrieben. Für diesen SilverCrest-Player zeichnet die Bochumer Firma Kompernaß verantwortlich.

Der ZV888-Player kommt in einer dunklen, ziemlich unübersichtlich bedruckten Verpackung daher, die Seiten verkünden uns enggedruckt auf Deutsch die vielseitigen Fähigkeiten des Players, die Frontseiten wunderlicherweise auf Englisch. Mit dem Player werden eine sehr gute 30-seitige, deutschsprachige Anleitung im DIN A4 Format, die Fernbedienung, Batterien hierfür, ein Scart-Kabel und ein Chinch-Kabel geliefert. Eine besondere Zutat stellt, wie schon bei den Vorgängern von Targa, die Burosch-Test-DVD dar, die diesmal auf den Player lokalisiert ist und u.a. eine Multimediale Anleitung des Players enthält. Wir kommen später auf sie zurück. Ein HDMI-Kabel ist dem Player leider nicht beigelegt.

Der 430mm x 205mm x 48mm messende SilverCrest ist in Silber unter der Produktbezeichnung 6515 und in Schwarz mit der Produktbezeichnung 6516 zu erwerben. Die Modelle sind ansonsten identisch. In unserem Test beziehen wir uns auf die silberne 6515 Variante.

Wie schon das Vorgängermodell 6510/11 überzeugt auch der 6515 nach dem Auspacken durch eine, für diese Preisklasse, erstaunlich exakte und solide Verarbeitung.

Der 6515 hat an der linken Seite einen echten Ausschalter, mit dem er komplett vom Stromnetz getrennt werden kann. So wird im Standby nicht unnütz Strom verbraucht. Der Standby-Verbrauch liegt bei gemessenen, rekordverdächtig niedrigen 0,57 Watt. Im Betrieb belastet der SilverCrest die Stromrechnung mit niedrigen 10,3 Watt. 

Neben dem Ausschalter befindet sich die, leider modisch sehr fragil und dünn designte Laufwerksschublade, die aber trotz ihrer "Dicke" einen recht verwindungssteifen Eindruck macht.

Die Lade fährt, in eher gemächlichem Tempo, nicht ganz aus dem Player heraus. An den Seiten gibt es keine Eingriffe zur DVD-Entnahme, die so durch das Loch in der Mitte erfolgen muss. Das ist für Menschen mit dicken Fingern ein Ärgernis.

Die Laufwerksfunktionen lassen sich komplett am Player bedienen. Die Tasten sind grifffreundlich mit definiertem Druckpunkt, aber leider oben auf dem Player angebracht. Eine Unterbringung im Rack mit Geräten, die auf dem Player positioniert sind, kann eine Bedienung behindern.

Auf der rechten Seite schmückt den Player eine gut eingepasste Klappe, die die beiden Kartenschächte und den USB 2.0 Anschluss verdeckt.

Das Display des Players ist erfreulich informativ. Es werden die Titel und Track-Nummer sowie die Spielzeit angezeigt.

Leider wird die Sicht auf das Display durch die modisch verspiegelte Frontfläche des Players ein wenig gestört. Durch die hohe, über die Fernbedienung zudem dimmbare, Leuchtkraft des Displays kann man aber auch bei Tageslicht alles lesen, wenn nicht gerade das Sonnenlicht direkt auf den Player fällt.

Am Heck des Players finden wir ein gut verarbeitetes und stabil fixiertes Arsenal von Anschlüssen.

     

Für den Ton gibt es Spdif in optischer und coaxialer Ausführung, analoge 5.1 und 2.0 Stereo-Chinch-Ausgänge. Das Bild kann über Fbas, S-Video-Hoside, einem Scart mit RGB und Fbas und VGA sowie YUV-Komponente ausgegeben werden, letzere mit der Möglichkeit des Progressiv-Scan und des Upscaling auf 720p und 1080i. Die HDMI 1.1 Schnittstelle sendet sowohl digitale Videosignale in 576p, 720p und 1080i, wie auch digitale PCM und Bitstream Audio-Signale, incl. DVD-Audio.

Wurden wir beim 6510 noch mit einer wirklich gelungenen Fernbedienung verwöhnt, liegt dem 6515 lediglich ein Budget-Standard-Instrument bei. Die Tasten sind zwar sinnvoll gruppiert und Nachts illuminiert, sie unterscheiden sich aber in Größe und Form nur unzulänglich voneinander. Der Druckpunkt ist annehmbar.

     

Der Aktionsradius der Fernbedienung ist OK, die Diode kräftig genung, auch größere Entfernungen zu überbrücken.


Innere Werte

Ein Blick von oben auf den Player offenbart, das wir es bei 205 mm nicht mit einem sehr tiefen Gerät zu tun haben. Andere Geräte dürften es schwer haben, auf dem 6515 Platz zu finden. Die Standfüsse des Gerätes bieten nicht genügend Halt, um bei Bedienung ein Verschieben des Gerätes nach hinten zu verhindern.

Haben wir den Gehäusedeckel des 6516 entfernt, überrascht uns der SilverCrest mit einem gefüllten Innenleben.

Die Kabel könnten kürzer und geordneter sein. Das Gehäuse wirkt auch ohne Deckel ausreichend massiv, hier haben wir in der jüngeren Vergangenheit weitaus schlechtere Erfahrungen machen müssen. Selbst das Netzteil scheint für einen preisoptimierten Player eine Nummer größer als üblich gewählt zu sein.

SilverCrest setzt Laufwerke von Sanyo und Samsung ein. Der Loader ist vergleichsweise voluminös und wirkt ausreichend stabil, wozu sicherlich die Bauweise beiträgt. Der Loader ist vorn, von unten und hinten an der Gehäuseschale fixiert. Das Laufwerk ist im normalen Betrieb nur zu vernehmen, wenn man das Ohr direkt an den Player legt. Ab ca. 30 cm Abstand hört man absolut nichts mehr von dessen Tätigkeit.

Der 6516 basiert auf einem Zoran Vaddis 888, das Mainboard entspricht nicht dem Referenzdesign von Zoran, der Hersteller baut hier auf ein erweitertes Eigendesign. Der Multimediachip ZV 888 ist für alle Belange der Video-Signale zuständig, übernimmt auch das Upscaling und Deinterlacing.

Der 6516 hat einen integrierten 5.1 Wandler für Dolby digital und DTS, dessen Signale er in analoger Form an die 5.1 und 2.0 Anschlüsse weitergibt. Nirgendwo erwähnt, aber trotzdem möglich: Der SilverCrest spielt auch DVD-Audio. Als 192kHz Wandler wählte man einen Wolfson WM 8522G. Der ist zwar nicht mit BurrBrown oder Crystal-Chips vergleichbar, aber allemal besser als irgendein ungelabelter Noname Wandler ungewisser Herkunft. Dies ist für ein derart preisoptimiertes Gerät eher erstaunlich und sehr erfreulich.




Weblinks:
Bullet6 www.mysilvercrest.de
Bullet6 www.lidl.at
Bullet6 www.lidl.de
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