Logo http://www.grobi.tv  
Hallo Gast| [ Registrierung | Anmelden ]  
 
Hauptmenü
Startseite
HDTV-PRAXIS FORUM
TESTBERICHTE
Bildschirme und Projektoren
DVD-Player und Recorder
HD- und Blu-ray Player
HD-Audio und Lautsprecher
HDMI/Kabel und Verteiler
Sonstige HD(TV)-Produkte
PRAXIS und WISSEN
Downloads
HD(TV)-Praktische Tipps
HD(TV)-Wissen
HD-TRAILER
HD-Trailer Downloads
KONTAKT
Anzeigen/Mediadaten
Impressum
Abofragen/Heftfragen
E-Mail an Webmaster
Anzeige
http://www.grobi.tv
Umfrage
Bezahlfernsehen: Sky und die neuen Preise, was ist Ihre Schmerzgrenze?

[ Ergebnis | Umfragen ]

Stimmen: 3757

<< vorherige SeiteNächste Seite >>
Im Test: Bullet6 Pioneer DVD 696

Hardware     Anschluß und Setup     Bild und Ton Bewertung     Formatkompatibilität     Fazit
Anschluß und Setup

Anschluß und Setup

Die Versuchsanordnung unserer Praxistests bestand aus einem Thomson 100Hz 72cm CRT TV (über Scart-RGB), einigen 42” Plasma-TVs (über Scart-RGB, Bullet6 HDMI, YUV) und dem Sanyo Z4 (YUV und HDMI). Der Ton lief über die bewährte DD Kombination aus Marantz und Teufel, verbunden per Spdif Coax Kabel. Alle verwendeten Kabel sind hochwertigster Natur, einzeln abgeschirmt und zum Teil teurer als der Player.

Der Player begrüßt uns mit einem, in den roten Elementen reichlich verpixelten, schlichten und dunkel gehaltenem Bildschirm.

einschalt

Pioneer bemüht sich beim OSD sichtlich um Unterschiede zum Standard-GUI von MTK. Das Setup wird beim Bullet6 Pioneer unter der Taste ”Home-Menü” verborgen. Dort finden wir die Auswahl der verschiedenen Einstellungsmodule.

home

Bei den Klang-Einstellungen verzichtet Pioneer auf ein technisch mögliches PrologicII Angebot. Ein Druck auf die Taste “Surround” der Fernbedienung gestattet aber die Funktion “Virtual Surround”, die nicht weiter konfigurierbar ist. Im Setup finden wir zum Klang lediglich das Nötigste:

s203

 

s102

Hinter Audio-DRC verbirgt sich die Dynamik-Kompression, die man bei Verwendung der digitalen Ton-Ausgänge begrenzen kann.

s302

 

s402

 

s502

Die ausgesprochen wichtigen Einstellungsmöglichkeiten zum HDMI finden wir dort, wo sie hingehören: Im Setup.

s1203

Der Pioneer lässt sich auch auf 576i einstellen und erlaubt damit dem Wiedergabegerät das Deinterlacing.

Progressive Scan Line-Doubler arbeiten nach bestimmten Vorgaben.

In der Funktion “Auto” wird ein Flag ausgelesen, der die Einstellung auf “Video” oder “Kino” festlegt. Dies funktioniert solange, wie der Flag auf der DVD korrekt gesetzt ist. Ist dies nicht der Fall, sollte der User zu Beginn der Wiedergabe den korrekten Modus manuell vorwählen können. Beim 696 finden wir solch eine Einstellungsmöglichkeit leider nicht

Für “Video”-Dateien, die interlaced aufgezeichnet wurden, wird das Bild im Rythmus 2:2 abgetastet. Das erste Filmbild wird zweimal wiederholt, das zweite auch u.s.w.

Auf fast allen kaufbaren DVDs ist das Material im Progressiv-Scan-Verfahren aufgezeichnet.Dabei wird das Material 3:2 abgetastet, das erste Filmbild wird dreimal wiederholt, das zweite zweimal u.s.w.

Ist der Pulldown-Modus falsch gewählt, kann das Bild sichtbar flimmern. Wir müssen uns beim Pioneer auf eine korrekt arbeitende Automatik und richtig geflagte DVDs verlassen.   

s1302

Bekanntlich sind farbige Bilder auf der DVD im YUV-Format gespeichert, im Format 4:2:2. D.h. jedes Pixel überträgt die komplette s/w-Information (Y), das hat den Wert 4. Jedes zweite Pixel überträgt eine der Farbkomponenten (U+V)2:2. Wir haben also im Verhältnis die doppelte s/w-Auflösung zur Farbauflösung. HDMI, YUV und RGB sind in der Lage, dieses YUV 4:2:2 nativ zu übertragen. Deshalb sollte in der Regel eine Einstellung auf  Komponente (4:2:2 )die besten Resultate bringen. Die anderen Einstellmöglichkeiten bringen Vorteile bei der Anpassung an spezielle Adaptierungen, z.B. HDMI > DVI. Dort verlangen einige wenige TVs ein RGB-Signal am DVI, was bei nicht konfigurierbaren HDMIs derbe Farbverfälschungen mit sich ziehen kann, z.B. in den dunklen Bildbereichen.

s602

 

s702

 

s802

 

s902

Die Einstellung der Lautsprecher kann nur bei analoger Video-Verbindung, nicht bei angeschlossenem HDMI-Kabel vorgenommen werden.

s10

SACD und DVD-Audio werden, wenn nicht ein HDMI-geeigneter Receiver bereitsteht, über die analogen 5.1 Ausgänge übertragen. Einige AV-Receiver bieten für die analogen 5.1-Eingänge keine gesonderten Einstellungsmöglichkeiten. Dieses Justage muss dann am Player vorgenommen werden.

Der 696 lässt sich bei der Entfernung der einzelnen Lautsprecher sehr schön in metrischen Angaben einrichten. Eine Einstellungsmöglichkeit der Lautstärke für die einzelnen Boxen fehlt aber, ein dicker Minuspunkt bei der praktischen Handhabung der hochwertigen SACD/DVD-Audio-Wiedergabe

s1102

 

s1402

Der Videosynthesizer bietet das komplette, von MTK gewohnte Spektrum.

s15

Der Browser

Beim Browser treiben die Bemühungen von Pioneer zu einer eigenständigen GUI einige Stilblüten. Wird eine DVD mit gemischtem Inhalt eingelegt, erscheint unnötigerweise ein Vorauswahlbildschirm, in dem man festlegen muss, was man abspielen möchte. Diese Dateien werden bei jedem 40¤ MTK-Player in gemischter Form im Browser angezeigt.

br1

Haben wir uns für Mpeg4 entschieden und schauen mal in den Bilder-Ordner unserer Testdisk, finden wir dort : nichts! Wir müssen wieder ganz raus aus dem Browser und Jpegs vorwählen.

br2

Legen wir eine Mpeg4-DVD ein, erscheint zuerst lediglich dieser Bildschirm.

br3

Der Browser öffnet sich nach Betätigung der “Menü”-Taste der Fernbedienung.

br5

14 Zeichen im Dateibrowser mögen für chinesische Schriftzeichen ausreichend sein, für Europa sind sie es nicht. Pioneer hätte weniger Intensität auf ein anderes Aussehen der GUI und mehr auf die Praktikabilität legen sollen. Die private Modder-Szene macht nun schon seit Jahren vor, das mehr Zeichen im MTK-Browser möglich sind

br4

Auch sonst scheinen die OSD-Designer die Firmware eher oberflächig angepasst zu haben. So ist der Hintergrund im Browser zu weit nach rechts gerutscht, wie man an obigem Ausschnitt erkennen kann.

br6

Auch Zwischenbilder wie dieses zeugen nicht unbedingt von sauberer Firmware-Anpassung. Das der Player einige Divx-Files ledig mit einem Fragezeichen-Icon erkennt, rundet dieses Kapitel treffend ab.

Die Firmware-Version findet man auf folgende Weise:

Ins Home-Menü gehen, Einstellungen wählen. Dort auf Optionen gehen, diesen Punkt aber nicht markieren, sondern auf die Display-Taste drücken. Man erkennt den RC und die FW-Version. Ändern lässt sich hier nichts. Code-Free lässt sich der Player nur über spezielle Fernbedienungen oder FW-Modifikationen stellen.

DVD-Betrieb

Der Pioneer 696 liest DVD, DVD-R/RW, DVD-R DL, DVD-VR, CD, CD-R/RW, DVD+R/RW, DVD+R DL, DVD+Video. Das ist fast alles, was man kaufen und am PC brennen kann. Er zeigte, unabhängig von der Rohlingsmarke und der Brenngeschwindigkeit niemals auch nur den Hauch einer Abspielschwäche. Auch mit Nero bespielte DVD+/- DLs, ein Schwachpunkt vieler Player, stellten keine Hürde für den 696 dar.

MTK-Spieler beherrschen das Spulen bei allen möglichen Video-Formaten in den ersten beiden Geschwindigkeitsstufen ruckelfrei. Normalerweise. Der Pioneer 696 präsentiert uns von der ersten Stufe an Dia-Shows. War auch hier “anders” das Ziel statt “besser”?

Der Layer-Break ist im Pioneer DVD 696 nicht wahrnehmbar. Der Loader arbeitet nicht geräuschlos, aber leise. Keine Spur von ticken, zischeln oder zirpen. Das vernehmbare leise Antriebsbrummen ist bei normalem Abstand nicht mehr hörbar. Der Player lässt sich beim Einschalten und beim Einlegen der DVD sehr viel Zeit, bis er zur Sache kommt.

laden

Auch das OSD des Pioneer unterscheidet sich von dem normaler MTK-Player. Man hat hier die Icons gegen Texteinblendungen getauscht und mit einem transparenten blauen Streifen unterlegt.

Während der DVD-Wiedergabe lassen sich über die Display-Taste vielfältige Informationen abrufen. Einmaliges Drücken bewirkt folgende Anzeige:

o1

 

Nochmaliges Drücken lässt auch die Bitrate erscheinen:

o2

Der Pioneer merkt sich die Abspielposition von 5 DVDs, die bei einem erneuten Einlegen an der unterbrochen Stelle begonnen werden.



Aktualisiert Donnerstag, 24. August 2006
<< vorherige SeiteNächste Seite >>

 Druckversion Druckversion    
Abo


Hier klicken und Prämien-Abo abzuschließen

Suche

HEFTINHALT


Wissenswertes
Was bedeutet
"HD-ready" und "HD-ready 1080p"?




Was ist HDTV?


Was bedeutet HDCP?


Was kann welche Version?

1.0, 1.1, 1.2, 1.2a, 1.3a/b/c, 1.4


Probleme bei digitalen Verbindungen über
HDMI und DVI erkennen
und vermeiden!


Mit welchen Bitraten
senden die HD-Kanäle?


2
Trailer in High Definition


zum HD-Trailer Portal

 
Alle bei HDTV-PRAXIS erscheinende Newsmeldungen und Artikel sind urheberrechtlich geschützt.
Die Weiterverarbeitung und Verbreitung ist nur mit ausdrücklicher und nachweislicher Genehmigung von HDTV-PRAXIS erlaubt.
Die jeweiligen Produktnamen sind eingeschriebene Warenzeichen und Handelsmarken der jeweiligen Hersteller.