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Praxis-Test: Bullet6 Toshiba HD-E1 HD DVD Player

Testausstattung     Einleitung - Ausstattung und Verarbeitung     Setup-Menü - Bildqualität DVD     Setup-Menü – Qualität Tonausgabe     Das Innenleben     Wiedergabequalität HD DVD - Fazit
Einleitung - Ausstattung und Verarbeitung

Einleitung
Toshiba HD-E1 - der Test!

Der Kampf der Systeme tobt – das Jahr 2007 wird wohl evtl. am Ende einen Gewinner und einen Verlierer im Formatstreit Bullet6 Blu-ray vs. HD DVD präsentieren. Wer es sein wird – das wissen wohl nur Propheten! Wir haben uns in der Redaktion daher dafür entschieden, den Streit aus der Ferne zu beobachten und uns mit unserer Meinung ein wenig zurück zu halten – die wir natürlich trotzdem haben. Argumente sind für beide Seiten pro und contra ausreichend vorhanden und so gehen wir die Sache mal rein von der Hardwareseite und dem Preis-Leistungsverhältnis an. Betrachtet man allerdings die Foren, ist eines sehr offensichtlich: Ein paar mehr Bildpunkte können wahre „Gefechte“ der User untereinander auslösen, die zum Teil so unter die Gürtellinie gehen, dass hier schnell der gegenseitige Respekt voreinander vergessen wird. Das Lager der HD DVD und Blu-ray Befürworter gibt sich hier gegenseitig richtig die Sporen und jeder wähnt sich im Recht. Bullet6 Toshiba stellt sich diesem Kampf nun mit dem ersten HD Bullet6 DVD-Player, dem kleinen HD-E1, der seit Ende Dezember, mit ein paar Wochen Verspätung, in den Regalen steht. Der große Bruder, der HD-XE1, folgt dann Ende Januar – ein Test von diesem Gerät folgt ebenfalls in Kürze.

In unserem Test stellen wir vor allem die Bildqualität und die Bedienung im praktischen Alltag in den Vordergrund. Auch konzentrieren wir uns auf einen wichtigen Punkt – wie gut geht er mit normalen DVDs um, die wohl im Moment noch wesentlich häufiger den Weg in die Lade finden werden. Auch die Kompatibilität bei der digitalen Tonausgabe spielt eine große Rolle, die beim HD-E1 allerdings sehr einfach gelöst ist.


Ausstattung und Verarbeitung

Die Austastung des HD-E1 kann als komplett bezeichnet werden und lässt keinen Grund zur Klage.


Die Front des Players ist zwar aus Plastik, erscheint aber dennoch wertig und ist solide Verarbeitet. Eine Aluminiumblende wäre zwar schön gewesen, das Design ist dennoch sehr ansprechend. Die Gehäusefüße hätten allerdings ein wenig wertiger sein können.
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Zum Lieferumgang gehören drei Bedienungsanleitungen in Deutsch, Englisch und Französich, ein Stromversorgungskabel, ein 2 Meter langes HDMI-Kabel, AV-Kabel, 2 Batterien und die Fernbedienung. Der HD DVD Animations-Film Elephants Dream liegt allerdings nur den ersten ca. 1.500 – 2.000 ausgelieferten Exemplaren bei.


Das Gerät mit geöffneter Frontklappe. Zumindest die Klappe hätte gut und gerne aus Metall sein können, was die Optik ein wenig weiter aufgewertet hätte.
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Rechts hinter der Klappe befinden sich fünf Bedientasten und zwei Extension-Buchsen(USB). Hier können zukünftig Spielekontroller und evtl. noch weiteres Zubehör angeschlossen werden – das ist allerdings noch nicht sicher.
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An der Rückseite geht es ein wenig eingeschränkt zu - neben dem Bullet6 HDMI 1.2 Ausgang finden sich ein Komponentenausgang, ein S-Video und FBAS-Ausgang, ein analoger Stereo-Ausgang, eine Netzwerkbuchse und ein optischer SPDIF-Ausgang. Hinter der Gitteröffnung in der Mitte sitzt der Lüfter, der während des Betriebes kaum hörbar vor sich hin säuselt. Die Lautstärke des Lüfters liegt in einem wirklich ertragbaren Rahmen und wird aus zwei - drei Metern Entfernung bereits nicht mehr wahrgenommen. Eine Scart-Buchse sucht der Kunde am HD-E1 allerdings vergeblich. Besitzen Sie nur einen Bildschirm mit Scart-Eingang, müssen Sie das Gerät entweder über S-VHS oder FBAS verbinden. Wenn das bei Ihnen der Fall ist, sollten Sie allerdings vorher über den Erwerb eines neuen Bildschirms nachdenken, um auch in den Genuss von hochauslösenden Bildern zu kommen. Der HD-E1 gibt Bilder bis 1080i aus. 1080p ist dem HD-XE1 und dem HD-E1P vorenthalten – letzteres Modell wird ab ca. April in Deutschland angeboten und bietet neben 1080p auch einen HDMI 1.3 Ausgang. Die Bilder in 24p ausgeben kann der HD-E1 nicht. Hier sei bemerkt, dass sich derzeit die Gerüchte mehren, dass selbst der große Bruder HD-XE1 die Bilder nicht in 24p ausgeben kann – auch nicht durch ein späteres Firmwareupdate – zu kompliziert sei die Integration.

Das mit dem Pulldown-Problem verbundene Ruckeln, der Umrechnung von 24p Bilder auf eine 60 Hz Ausgabe, ist unserer Meinung nicht so tragisch wie es derzeit oft hingestellt wird. Konzentriert man sich auf dieses Phänomen fällt es zwar auf – allerdings vergisst man es, während der Film läuft, früher oder später und man erfreut sich der brillanten Bilder. Hier konnten wir auch, je nach Film, ein unterschiedlich stark ausgeprägtes Ruckeln feststellen. Um das Problem mit dem Ruckeln zu beseitigen, wird wohl vermehrt auf die Integration bei den Sichtgeräten gesetzt werden, wodurch das Ruckeln über einen Reverse Pulldown ebenfalls beseitigt werden kann – das können derzeit z. B. die Bullet6 Pioneer Bullet6 Plasma Displays der sechsten und siebten Generation – hier ruckelt nichts – auch nicht bei 1080i mit 60Hz.


Die Lade fährt ausreichend weit raus und kann daher gut mit einem Medium bestückt werden. Im geschlossenen Zustand verschwindet sie hinter einer Klappe.
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Der Einschaltknopf leuchtet im Standby rot und im Betriebszustand blau.


Das Punktmatrixdisplay ist vorbildlich und lässt sich selbst in größerer Entfernung sehr gut ablesen – dieses Display sollte Toshiba auch für kommende Generationen unbedingt beibehalten.


Die Fernbedienung ist recht groß ausgefallen lässt im Handling aber keinen großen Grund zur Klage. Die Tasten sind gut angeordnet, der Druckpunkt ist ok - der Wirkungskreis ist vorbildlich – man muss noch nicht einmal direkt auf das Gerät zeigen! Die Auswurftaste ist unter dem Ausschalter allerdings etwas deplatziert.



Aktualisiert Montag, 15. Januar 2007
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