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Der neue Bullet6 Toshiba HD-EP30 entblättert

Impressionen Toshiba HD-EP30


Striptease


Der Bullet6 Toshiba HD-EP30 ist der erste Toshiba HD-DVD-Player der zweiten Generation. Er entspricht in seiner Auslegung dem bisherigen HD-EP10. Wo dennoch Unterschiede zum Vorgänger liegen, was anders ist und, vor allem, was drin ist, möchten wir in dieser Fotostrecke zeigen. einen ausführlichen Test des Toshiba HD-EP30 finden Sie in unserer nächsten Print-Ausgabe der HDTV-PRAXIS.



Der neue Toshiba-Player ist zunächst einmal der "slimste" unter den derzeit verfügbaren HD-DVD-Playern. Seine Front ist modisch schwarz glänzend, das Laufwerk ist ungewohnt auf der rechten Seite angeordnet. Die Laufwerkstasten werden nun nichtmehr unter der Klappe verborgen, die lediglich Sichtschutz für den verbliebenen einen USB-Port bietet, der beim HD-EP30, wie schon bei den bislang erschienenen HD-DVD-Playern, noch keine Funktion hat.



Neben mehr Höhe fällt beim EP-10 vor allem ein größeres und helleres Display auf.



Bedingt durch die geringere Bauhöhe, ist der Lüfter des EP30 kleiner ausgefallen, als beim EP10. Daraus resuliert eine gering höhere Geräuschkulisse. Eine Cinch-S/P-DIF-Buchse fehlt leider auch beim EP30.



Wie gewohnt fährt der Tray des HD-EP30 angenehm weit aus, der Full-Size-Loader lässt sich unproblematisch beladen.



Links die Fernbedienung des HD-EP10, rechts die des HD-EP30. Die Funktionen zur TV-Fernbedienung fielen dem Rotstift zum Opfer, dafür ist die neue Fernbedienung deutlich handlicher. Funktional gibt es nichts auszusetzen, die Materialanmutung ist allerdings eher billig.


Klamotten runter!



Der HD-EP30 von innen, zum Vergleich...



... der HD-EP10. Der EP30 hat deutlich abgespeckt, bei aller Gemeinsamkeit der Funtkionen und Features zeigen sich doch frapante Hardware-Unterschiede.



Das Mainboard des HD-EP30, Kühlkörper-bereinigt.



Die wichtigste Neuerung mal zuerst: Basierte der HD-EP10 noch auf einem Intel-Chipsatz, der im Grunde einen kompletten Computer darstellte, übernimmt beim HD-EP30 nun der neue NEC D30571CF2-Wandler-Chip diese Aufgaben, und zwar Hardware-basiert.



Ihm steht der bewährte NEC D61337F1 zur Seite, Die vier Infineon 512 Mbit DDR2-SDRAM (HYB18T512) Bausteine ergeben insgesamt 256 MB Speicher. Die beiden 1Gbit Nanya Speicherbausteine (NT5TU128M8BJ-3C512) ergeben weitere 256 MB Speicher.



Beim Deinterlacer ist es beim ABT 1018 geblieben, ein reiner Flag-Reader. Erst der HD-EP35 bekommt das grössere Modell mit adaptiver Pulldown-Erkennung.



Der neue Silicon Image Sil 9034 treibt den HDMI-Ausgang an. Er kann dies bis zur Version 1.2a, also mit SACD und DVD-Audio (beides beim HD-EP30 nicht genutzt), aber ohne die neuen HD-Tonnormen in verlustfreier Form. Der Sil9034 ist zum neuen Sil1934, der Bullet6 HDMI 1.3 beherrscht, pinkompatibel.



Der Analog-Devices SHARC-Prozessor übernimmt sämtliche Audio-Dekodier- und Verarbeitungsfunktionen, die Verarbeitung von Kommunikationsprotokollen sowie die Steuerungen für die graphische Benutzeroberfläche.



Der Loader ist ebenfalls neu, komplett gekapselt und per Flachbandkabel mit der Hauptplatine verbandelt. Leider sind auch beim neuen Modell DVD-Layer-Breaks durch einen kurzen Stopp deutlich wahrnehmbar.



Ärgerlich1: Die manuelle Pulldown-Funktion funktioniert bei PAL-Signalen immer noch nicht, die Einstellungen zeigen keinerlei Wirkung.



Argerlich2: Der HD-EP30 besitzt keinen echten Netzschalter. Ist er jedoch über eine Schaltsteckerleiste oder per Funk vom Stromnetz getrennt, empfängt den Benutzer bei jeder Inbetriebnahme dieser Setup-Bildschirm mit der Aufforderung, die Zeit einzustellen. Erst danach kann es weitergehen.



Sehr gut und von Anfang an integriert:: Die 1080p/24Hz-Ausgabe.


Soweit unsere Fotostrecke zum neuen Toshiba HD-EP30. Lesen Sie mehr im kommenden Test! (hg)



Aktualisiert Dienstag, 13. November 2007
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